2 Tipps für einen Produktivitäts-Boost in der Arbeit

Anzeige – Denkt mal darüber nach, wie viel Zeit ihr in der Arbeit damit verbringt eine Mail oder einen Text zu schreiben oder zu lesen. Stellt euch vor, ihr arbeitet in einer Firma mit 1.000 Leuten und alle anderen 999 machen es ganuso wie ihr. Da kommt schon ein beträchtlicher Betrag zusammen an Arbeitsstunden.

Wenn 1.000 Leute jeden Tag 30 Minuten mit Schreiben und Lesen verbingen, dann sind das bei 220 Arbeitstagen pro Jahr genau 110.000 Arbeitsstunden. Sagen wir mal, dass den Artbeitgeber jeder Mitarbeiter im Schnitt 50 Euro kostet, und das ist bei Konzernen noch billig, dann sind das 5.500.000 Euro, die eine Firma dafür ausgibt, damit die Leute Texte bearbeiten.

 

Gigantisches Einsparpotenzial liegt brach

Wenn es nun durch entsprechende Maßnahmen gelingen würde diese Zeit auf die Hälfte zu reduzieren, dann könnte o.g. Unternehmen Arbeitszeit-Kapazitäten freisetzen im Wert von 2.225.000 Euro.

Und diese Maßnahmen gibt es:

Speed-Reading und schreiben mit dem Zehnfingersystem

Die einfachsten Dinge sind häufig die effektivsten und ich bin sehr verwundert darüber, dass Firmen dieses Potenzial meist links liegen lassen.

Wenn ich ein Unternehmen hätte mit so vielen Leuten, dann würde ich einführen, dass jeder neue Mitarbeiter die ersten 2 Tage einen Kurs für Speed-Reading und einen für Schnellschreiben absolvieren muss. Von dieser Maßnahme würden sie ihr ganzes Arbeitsleben lang profitieren und die Firma auch. Kaum eine Investition in Fortbildung würde sich schneller amortisieren.

Auch als Selbständiger, in Berufen wie Lektor oder freier Autor, ich würde meine Produktivität allein schon aus dem Zweck erhöhen, dass ich dadurch in weniger Zeit mehr Umsatz machen kann. Wenn man bedenkt, dass das aktive Arbeitsleben circa 40 Jahre umfassen kann, dann sammelt sich in dieser Zeit schon ein beträchtlicher Betrag an.

Vorhin hatte ich von 2.225.000 Euro gesprochen. Dieser Betrag ist ja jährlich zu sehen und wirkt ja auch noch 10 Jahre später.

Am cleversten wäre es, wenn man als Eltern seinen Kindern schon so früh wie möglich das Schnellesen und das 10-Finger-System-Schreiben beibringt. Man tut ihnen damit einen echten Gefallen, denn sie werden sich dadurch ebenfalls viel Zeit im Leben sparen. Der große Vorteil dabei ist, dass Kinder viel schneller lernen als Erwachsene.

In meinen Speed-Reading Seminaren waren es meist die Teilnehmer unter 18 Jahren, die die größten Fortschritte bei der Lesegeschwindigkeit erzielt haben. Das kindliche Gehirn ist einfach deutlich lernfähiger – da gibt es keinerlei Zweifel.

 

Fazit

Wer seine Produktivität in der Arbeit nachhaltig verbessern will, der fängt am einfachsten erstmal damit an schneller Lesen und Schreiben zu lernen.

Diese Maßnahme klingt so lächerlich und unscheinbar, aber viele Arbeitsstunden sammeln sich im Laufe des Jahres an und langfristig betrachtet ist die Einsparung beträchtlich.

Author: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.