Leadgenerierung durch gutes Online-Marketing

Anzeige – Jeder, der sich im Bereich Internetmarketing ein klein wenig auskennt hat den Begriff “Lead” und “Leadgenerierung” schon gehört. Allerdings wird er oft missverstanden, denn die genaue Abgrenzung ist nicht jedem geläufig. Der Begriff lead ist im Englischen sehr vielseitig einsetzbar.  Unter anderem sind die Bedeutungen “Spur” und “Führung”. Möglicherweise hat er sich aufgrund dieser Interpretation als Synonym für “Datensatz” eingebürgert. Er ist der Marketing-Fachbegriff dafür geworden, dass jemand seine Daten hinterlegt und damit eine Art “Spur” hinterlässt, welcher der Verkäufer nachgehen kann bzw. die zu einem Umsatz “führt”.

Ich hatte das selbst nicht richtig umrissen als ich mich zum Beispiel bei affillinet als Partner beworben hatte. Dort haben viele Anbieter einen Lead als Basis für eine Entlohnung ausgewiesen. Zunächst dachte ich, dass damit ein Kunde gemeint ist, der von mir auf die Seite geführt wird und dann auch direkt einen Kauf tätigt. Aber nein, die Adresse hätte gereicht. Hätte ich das mal vorher gewusst 😉

Und genau das ist der Unterschied. Bei der Leadgenerierung im Online-Marketing geht es darum, dass Interessenten angezogen werden und dass diese ihre Daten hinterlassen – nichts anderes. Denn wenn sie nicht sofort etwas kaufen, ist es dennoch lukrativ sie in der Datenbank zu behalten. Vielleicht findet sich später noch ein Produkt an dem sie Interesse haben. Im Idealfall werden sie zu Stammkunden, die immer wieder etwas bestellen.

 

Methoden der Leadgenerierung

Es geht also darum den Interessenten etwas zu bieten, das sie dazu bringt ihre Kontaktdaten zu hinterlassen, so dass man sie jederzeit wieder ansprechen kann. Das beste Allheilmittel dazu ist: CONTENT. Wer im Web etwas anbietet das kostenlos und interessant ist, der zieht Besucher an. Wer das dauerhaft betreibt und regelmäßig Inhalte liefert, der gewinnt Abonnenten – also Leads. Um diese Leads in Umsatz zu verwandeln empfehlen sich einige der Methoden, die ich hier vorstellen möchte:

Newsletter: Wie ihr wisst, lese ich regelmäßig “Geld im Web” Blogs und in einem habe ich mal gelesen, wie wirksam der gute, alte Newsletter um die Weihnachtszeit noch sein kann. Ich persönliche abonniere sowas nie, weil ich es hasse mit Mails bombardiert zu werden. Aber das ist nunmal der Grund, warum es so gut funktioniert. Eine erfolgreiche Seite hat im Laufe der Jahre möglicherweise Hunderttausende Besucher. Einige Tausend tragen sich dann ein und vergessen sich meist wieder abzumelden. Als Seitenbetreiber kann man all diesen Leuten mit ein paar Klicks Werbung zukommen lassen. Insbesondere vor Weihnachten und sonstigen Feiertagen neigen die Empfänger dazu etwas zu kaufen. In solchen Zeiten kann man einen wahren Reibach machen.

Abonnenten für Newsletter gewinnt man meist durch das Angebot von kostenlosem Content. Das kennt ihr bestimmt alle, wo man sich ein PDF mit irgendwelchen “guten” Tipps herunterladen kann. Wer das haben will, der muss meist ein Formular ausfüllen, in dem man die Mailadresse hinterlässt.  Klassische Bauernfängerei. Ich mache sowas auch, aber sobald ich das Dokument erhalten habe, trage ich mich normalerweise sofort aus dem Newsletter aus 😉

Facebook: ich kenne Seiten in Facebook, die hat jemand aus Spaß gestartet und dort werden lustige Bilder und sonstiger Quatsch ausgetauscht. Manche von denen haben Tausende Fans und jedesmal, wenn dort etwas geteilt wird, dann bekommen das wahre Menschenmassen zu sehen. Wenn sich zwischen den vielen Posts auch mal ein Affiliate-Link “verirrt”, dann gebietet es das Gesetz der großen Zahlen, dass dort einige der Aufrufer etwas kaufen werden. Eine gute Facebook-Seite mit großer Community ist heutzutage ein echtes Asset. Man kann mit ihnen richtig viel Geld machen.

YouTube: ist mehr ein indirekter Weg zur Leadgenerierung. Die Videos dort kann man ja kostenlos anschauen. Somit kommen die Leute sehr gerne hin, denn sie wissen, dass sie nicht abgezockt werden. In den Beschreibungen der Clips kann man jedoch Affiliate-Links, Links zu Internetseiten oder zur Newsletter-Anmeldung hinterlassen. Zudem ist es möglich die eigenen Social-Media-Kanäle zu verknüpfen, so dass man entweder Umsatz macht, Besucher generiert oder Fans gewinnt. Ein gut laufendes Video kann hier die anderen Quellen durchaus gut füttern.

 

Fazit

Leadgenerierung im Onlinemarketing soll Besucher dazu bringen ihre Kontaktdaten zu hinterlassen.

Als beste Quelle für Besucher eignet sich kostenloser Content, kostenlose Downloads oder auch Videos auf YouTube.

Leads sind deswegen so lukrativ, weil sich die Interessenten relativ einfach und vor allem preiswert kontaktieren lassen.

 

 

Autor: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.