Trading für lernen für Anfänger

An der Börse kann man so viel falsch und so wenig richtig machen. Das ist zumindest meine Erkenntnis aus ungefähr 20 Jahren, in denen ich an den Finanzmärkten aktiv bin. Zumindest, wenn man nicht bereit ist dazuzulernen. Daher halte ich daran fest Geld dort anzulegen. Denn für mich, und die meisten anderen auch, ist es eine der wenigem Möglichkeiten, um passives Einkommen zu generieren und finanziell unabhängig zu werden. Wie lernt man also am besten den Umgang mit dem Thema?

Wie lernt man Trading?

Man kann auf die schmerzhafte oder auf die schnelle Methode Trading lernen. Ich habe zum Beispiel im Jahr 1999 mitten in der Dot.com-Blase die ersten Aktien gekauft. Wissen über Wertpapiere hatte ich nicht. Wozu auch, in dieser Zeit hat man sogar vom Busfahrer Aktientipps bekommen. Da ging es nur nach oben.

Als das Kartenhaus zusammengefallen ist, war klar, das ich etwas mehr Hirnschmalz in die Sache stecken muss. Also fing ich an Bücher zu lesen und Internetseiten zu studieren. YouTube war damals noch nicht als Quelle vorhanden.

Daher habe ich mich informiert, gelernt und mir Strategien überlegt. Eine der wichtigsten Erkenntnisse war zum Beispiel das kluge Setzen von Stop-Loss-Limits. Denn was bringt es, wenn ein Depot über 5 Jahre im Plus ist, Gewinne im zweistelligen Bereich vorgaukelt und dann bricht die Finanzkrise aus, und alles geht den Bach runter, wenn die Profite nicht realisiert werden.

Es sind also viele Entscheidungen, die man treffen muss und entweder wird man durch eigene Erfahrung klug, oder man sucht sich eine gute Quelle mit Informationen, um Trading für Anfänger zu erlernen.

 

Womit sollte man an den Börsen handeln?

Wenn ihr euch dazu entscheidet mit Wertpapieren zu spekulieren, dann solltet ihr immer die Rendite im Hinterkopf haben. Jedes Produkt hat ein unterschiedlich hohes Risiko und bietet andere Möglichkeiten für Erträge.

Anleihen zum Beispiel bieten sichere Zinsen, aber kaum Chancen auf Kursgewinne. Mit ein paar Prozent Rendite kann man dort sein Geld parken und gut schlafen.

Aktien wiederum bieten sowohl Dividenden, als auch mögliche Kursgewinne. Aber meist bewegen die sich im besten Fall im zweistelligen Bereich. Pro Jahr mehr als 50% Rendite ist kaum zu machen, egal wie gut die Börsen stehen. Jetzt sind 50% sicher nicht wenig, aber wer nur wenig Kapital hat, aber von der Börse leben oder reich werden möchte, der muss einen Gang höher schalten.

Es gibt so genannte Derivate. Man könnte sagen Wettscheine, mit denen ihr auf Kursentwicklungen setzen könnt. Dazu gehören unter anderem Optionen oder CFD´s. Je nach Hebel, bieten diese die Möglichkeit das Vielfache an einer Kursschwankung zu verdienen.

Entscheidet euch einfach, in welcher Gewinn- und Risiko-Klasse ihr spekulieren wollt. Dann solltet ihr euch die notwendigen Infos durch gute Quellen besorgen und dann klappt es dann auch mit den Gewinnen.

Author: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.