Erfolgreicher im Berufsleben mit einem Life-Coach

Es gibt so Mitmenschen in unserem Leben, die scheinen mit einer Gabe gesegnet zu sein. Man hat ein Problem, privater oder beruflicher Natur, und redet dann mit der Person darüber. Nach dem Gespräch hat man das Gefühl, dass alles gar nicht mehr so schlimm ist. Die Situation, die sich wie eine Sackgasse anfühlt, scheint auf einen Schlag wieder ganz anders auszusehen und Auswege zu bieten. Wenn ihr diese Situation kennt, dann versteht ihr, was die Aufgabe eines guten Life Coaches ist.

Warum ein Life Coach so hilfreich ist?

Ein guter Life Coach muss kein Psychologe sein. Diese Menschen, von denen ich in der Einleitung gesprochen habe, sind es normalerweise auch nicht. Es sollte jemand sein, der eine gewisse Empathie hat und über die zwei wichtigsten Fähigkeiten verfügt, die ein Coach haben sollte:

    1. Die Fähigkeit durch die richtigen Fragen unser Verhalten analytisch zu durchleuchten. So, dass uns dann von allein auffällt, dass wir uns nicht wirklich rational verhalten. Hierdurch werden schädliche Muster aufgedeckt, die uns meist gar nicht bewusst sind.
    2.  Die Fähigkeit den anderen so anzuleiten, dass dieser selber auf eine Lösung für das Problem kommt.

Das heißt: keine Urteile fällen und keine konkreten Verhaltenstipps geben. Denn Tipps sind immer ein wenig wie Klugscheißen. Denn was für uns selber funktionieren würde, muss für andere noch lange nicht gelten.

So macht das auch Michael Schulz, Life Coach in Leipzig. Er hilft Menschen dabei sich selber zu reflektieren und das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen. So bringt er seine Kunden dazu, ihre individuelle Lösung für eine Situation zu finden, mit der sie sich identifizieren können, anstatt etwas aufgedrückt zu bekommen.

Die Themen, bei denen ein Life Coach zum Einsatz kommen kann sind äußerst vielfältig. Allerdings sollten sie eher beruflicher Natur sein und nicht allzu tief in die Psyche eingreifen. Beispiele:

    • Probleme bei der Work-Life Balance
    • Stagnation auf der Karriereleiter
    • Mangelndes Selbstbewusstsein

Etwas, wo ein Life Coach auf keinen Fall helfen sollte, sind ernsthafte psychische Erkrankungen. Das darf er schon von der Qualifikation her gar nicht. Beispiele:

    • Depressionen
    • Schizophrenie
    • Alzheimer
    • Zwangsstörungen
    • Missbrauch
    • usw.

Das sind Themen, bei denen ein Psychotherapeut zu konsultieren ist. Denn zum einen können diese Symptome einer Verschlechterung unterliegen, wenn sie nicht richtig behandelt werden. Zum anderen besteht die Gefahr der Suizidalität.

Ein Life Coach sollte eher als Gesprächspartner fungieren, mit dem man gewisse Situationen im Leben oder in der Arbeit besprechen und diskutieren kann.

Ideal für eine Tätigkeit als Coach ist eine passende Ausbildung oder Schulung auf dem Gebiet. Zudem ist es von Vorteil, wenn man Berufserfahrung vorweisen kann. Dann weiß der Coach nämlich viel genauer, wovon er redet, wenn er Arbeitnehmer dabei berät, wie sie in der Berufswelt besser vorankommen sollen.

Author: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.