Warum guter Schlaf so wichtig ist

Es gab eine Zeit, da war ich unfassbar unfreundlich zu meinen Mitmenschen. Ich war mürrisch und leicht reizbar. Mir selber ist das alles gar nicht so aufgefallen, aber ein paar gute Freunde haben mir zu verstehen gegeben, dass sich meine Persönlichkeit deutlich verändert hatte. Was war die Ursache? Schlechter Schlaf. Was kann man dagegen tun? Das lest ihr hier.

Zuerst dachte ich, dass es lediglich an der Geburt unsere Sohnes liegt. Man kann es nicht leugnen, in den ersten zwei Jahren sind Kinder einfach die Hölle. Sie fangen mitten in der Nacht an zu schreien – aus so vielen, verschiedenen Gründen. Sie sind häufig krank, weil das Immunsystem noch nicht aufgebaut ist. Das heißt, ich habe die ersten zwei Jahre quasi im Wachkoma verbracht. Manchmal nur mit 2-3 Stunden Schlaf, am nächsten Tag 8 Stunden im Büro. War klar, dass ich nicht fit war. Aber später merkte ich, dass es einen anderen Grund gab. Dazu später mehr.

Eins steht fest: Schlafmangel verändert ganz eindeutig die Persönlichkeit. Und das sicher nicht zum Positiven. Reizbarkeit, schlechte Laune bis hin zur Depression sind möglich. Daher gehört es zu den obersten Geboten im Leben, penibelst auf seine ungestörte Nachtruhe zu achten.

Schlafentzug durch die Kinder ist normal, da kann man nicht viel ändern. Außer, man organisiert sich zu Hause mit dem Partner so, dass jeder hin und wieder gut ausschlafen kann.

Viel schlimmer ist die Sache aber da, wo man gar nicht merkt, dass man schlecht schläft. Manche Leute wachen auf und fühlen sich wie gerädert. Die Ursachen können vielfältig sein:

Manche kaufen sich eine schlechte Matratze. Sie ist zu hart, zu weich – was auch immer. Eine Lösung wäre da mal ein Probeliegen und vielleicht was Neues probieren. Zum Beispiel die Bodyguard Matratze kaufen, oder eine andere, gut bewährte Marke. Qualitativ hochwertige Matratzen zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Schlaf verbessern und orthopädisch dem Körper gut angepasst sind. Ihre Wirkung sollte sofort spürbar sein.

Häufig kommt es auch vor, dass Menschen eine Schlafapnoe haben und es gar nicht wissen. Das sind Atemaussetzer im Schlaf, bei denen es durch die Verengung der Luftröhre zu einem Atemstillstand kommt. Das Gehirn denkt dann, dass wir ersticken und pumpt eine Ladung Adrenalin in den Körper, um uns kurz aufzuwecken und wieder zu atmen. Das heißt, man wacht auf und ist so aufgeputscht, als hätte man gerade die Schlacht um Stalingrad mitgemacht. Über die Jahre entwickeln sich so Bluthochdruck und vielleicht sogar Herzschäden.

Eine weitere Möglichkeit ist Zähneknirschen. Viele Menschen beißen im Schlaf die Backenzähne zusammen und reiben ihre Zahnflächen – über Stunden. Dadurch wird die Muskulatur verspannt und die Zähne schleifen sich ab. Auch hier wacht man auf und fühlt sich wie abgekämpft.

 

Fazit

Schlechter Schlaf kann viele offensichtliche, aber auch zahlreiche “unsichtbare” Anzeichen als Ursache haben. Die Folgen sind jedoch immer die gleichen:

      • negative Persönlichkeitsveränderungen
      • Bluthochdruck und weitere körperliche Schäden

Daher empfehle ich euch nochmal über die Angelegenheit zu schlafen, und dann zu überlegen, ob es nicht Zeit wäre etwas zu tun 😉

 

Haftungsausschluss

Alle Angaben ohne Gewähr. Das ist keine medizinische Beratung, ich bin kein Arzt, sondern gebe nur meine subjektive Meinung zum Thema wieder.

Author: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.