Srixon – neue Marke erobert die Tenniswelt

Anzeige – Vielen ist der Name in Verbindung mit Tennis noch kaum bekannt. Das wird sich jedoch schon bald ändern. Erst seit wenigen Monaten bietet Srixon Tennisequipment in Deutschland an, aber in der kurzen Zeit haben sie auf beeindruckende Weise ihre Visitenkarte auf den Tisch geknallt.

Wer die US Open 2017 verfolgt hat, der konnte miterleben, wie der Südafrikaner Kevin Anderson etwas unerwartet das Finale erreichte, wo er schließlich gegen Nadal unterlag. Anderson, mit seinen über 30 Jahren, erlebt seitdem eine konstante Leistungssteigerung und konnte zum ersten Mal im Leben sogar mehrere Grand-Slam-Finals erreichen. Woher kommt diese plötzliche Leistungssteigerung des “neuen” Kevin? Die Antwort: Srixon Rackets.

Anderson verwendete das Dunlop Srixon CX 2.0 – Racket. Dieser Schläger war damals exklusiv in Japan verfügbar. Und der hat es in sich. Mit der Sonic-Technologie von Srixon ausgerüstet, befeuerte das neuartige Racket seine offensive Spielweise.

Das Geheimnis dahinter ist: das Material ist so entwickelt, dass es den Aufprall des Tennisballs aufnimmt und beim Schlag mit nahezu voller Intensität wieder abgibt. Dadurch werden Schläge und Returns in einer Geschwindigkeit möglich, die dem Gegner den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Und das bei gleichzeitig hoher Präzision.

Seit der Markteinführung und diesen erstaunlichen Erfolgen, konnte Dunlop-Srixon zahlreiche Ausrüsterverträge mit mehreren ATP und WTA Spielern abschließen. Für die Saison 2018 konnten zum Beispiel Spieler gewonnen werden wie: Donald Young, Jamie Murray, Heather Watson, Bjorn Fratangelo, Taylor Townsend, Louisa Chirico und Dalma Galfi.

Die neue Wunderwaffe spricht sich also herum.

 

Woher kommt die Firma Srixon?

Srixon ist eine Tochtergesellschaft des japanischen Sumitomo Rubber Industries (SRI). Diese wiederum ist ein Milliardenkonzern, mit einem Umsatz von circa 7 Milliarden USD pro Jahr (2013). Sie besitzen zudem für die meisten Länder der Welt die Rechte an der Marke Dunlop Sport.

Die Tradition und Erfahrung von SRI reicht bis in das Jahr 1909 zurück. Das Hauptbetätigungsfeld ist die Herstellung von Produkten aus Gummi.

Die Untermarke Srixon war bisher hoch angesehen für ihre Produkte im Bereich Golfsport. Sie halten die meisten Patente für Golfbälle weltweit. Durch ihre hohe Innovationsfähigkeit, fungierten sie auch als Lieferanten für die Schwestermarke Dunlop und für Slazenger. Letztere ist die englische Firma, die durch den James Bond Film “Goldfinger” legendär wurde. Viele Fans der Filme kennen den Namen, obwohl sie keine Ahnung von Golf haben. Aber das ist eine andere Geschichte 😉

Nun hat der Konzern beschlossen die hohe Bekanntheit der Marke zu nutzen, und versucht damit neue Märkte zu erschließen. Tennisfans können sich jedenfalls in nächster Zeit auf eine ganze Reihe neuartiger, innovativer Produkte freuen.

Author: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.