Strategien für den Aufbau von Webseiten

Wenn ihr mit dem Gedanken spielt ganz allein eine Webseite aufzubauen, mit relativ wenig Kenntnissen in Sachen Webdesign, dann zeige ich euch heute ein paar Strategien, die ihr im Hinterkopf behalten solltet, um mit möglichst wenig Arbeit möglichst viel herauszuholen. Also eine Art Pareto-Prinzip des Seitenaufbaus.

 

Das Webdesign

Um eine Seite aufzusetzen empfehle ich euch schlicht und ergreifend WordPress zu verwenden. Das Tool ist so einfach zu benutzen und im Web gibt es tausende von Seiten oder Tutorialvideos, auf denen man sich Hilfe holen kann, wenn etwas nicht geht.

Manche sagen, dass WordPress nicht die beste Lösung für die Ladezeit einer Seite ist, aber mit den richtigen Plugins kann man dort einiges erreichen. Da wäre zum Beispiel Supercache, mit dem sich die Inhalte nicht mehr aus der Datenbank laden, sondern über künstlich erzeugte, statische Versionen einer Seite. Mit Hilfe von Online-Bildkompression kann man Fotos optimieren, bzw. hilft WP Smush weiter.

Dann gibt es noch ein paar sehr einfache Tricks, wie man das Browsercaching mittels der HTACCESS-Datei forcieren kann, so dass man normalerweise locker 80 oder 90 von 100 Punkten im Google-Pagespeed-Test erhalten kann.

Mit diesen wenige Einstellungen sind die wichtigsten Punkte des Speed-Tests abgearbeitet.

 

Top-Modern – Der perfekte One-Pager

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin echt genervt von Webseiten, auf denen man sich hin und her durchklicken muss und wenn man was sucht, dann muss man die richtige Unterseite erst finden. Mittlerweile kann ich sowas echt nicht mehr sehen. Auch andere User haben das erkannt und sich überlegt, dass es bei manchen Themen sinnvoll sein könnte, wenn man alles Wichtige auf einer Seite unterbringt. Daher erfreuen sich gerade die sogenannten One-Pager einer großen Beliebtheit.

Ich habe es bei einer meiner Seiten auch so gemacht. Das Thema Rum (das Getränk) hat mich interessiert. Ich wollte alles darüber wissen und es dann abhandeln, wie in einer Dissertation. Alle meine Freunde haben mir bestätigt, dass sich die Seite hervorragend lesen lässt – gerade weil alles auf einen Blick ersichtlich wird.

 

Der holistische Ansatz

Man sagt, dass Google guten Content nach vorne spült in der Trefferliste. Leider ist nicht immer klar, wie Google guten Content definiert oder erkennt. Es hat sich herauskristallisiert, dass man mit der richtigen Gestaltung von Webseiten gute Ergebnisse erzielt wenn man sich an ein paar Regeln hält:

Es ist gut, wenn man ein Thema ausführlich behandelt, aber nur wenn es wirklich erforderlich ist. Sobald Google merkt, dass man viel Text hat aber die Leute gehen nach wenigen Sekunden wieder, dann ist das ein Signal dafür, dass es den Leser nicht gut gefällt. Qualität des Texts geht immer vor Quantität.

Das Einbetten von YouTube-Videos als Hilfsmittel zur Veranschaulichung ist hilfreich. Zum einen, weil es Googles Content ist und sie damit Geld verdienen. Zum anderen erhöht es die Qualität des Beitrags und das Nutzererlebnis, wenn man komplizierte Sachverhalte per Video erklärt.

Bilder sind eine eigene Trafficquelle. Es gibt ja eine extra Bildersuche oder Seiten wie Pinterest, oder Instagram. Wer dort mit Hilfe von guten / auffälligen / aus-der-Masse-herausragenden Bildern die Aufmerksamkeit der Leute auf sich zieht, dem ist der Erfolg garantiert, denn über diese Zugriffsquellen kommt ein konstanter Nutzerstrom.

Fazit
Wenn ihr diese wenigen Regeln befolgt, dann werdet ihr binnen weniger Tage eine einfache Webseite hochziehen, bei der sich aber dennoch großer Erfolg einstellen kann.

Viel Glück!

Autor: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.