Überblick: Online-Marketing Strategie

Jeder, der Millionen auf dem Konto hat und für einen gigantischen Konzern arbeitet, der kann hier aufhören zu lesen. Ihr könnt eh machen was ihr wollt. Für alle anderen, die nicht mit so viel Kapital ausgestattet sind, ist es sehr wichtig eine Online-Marketing-Strategie zu entwerfen, mit der man den Umsatz optimal steuern kann. Ansonsten läuft man Gefahr viel Geld zu verbrennen, ohne nennenswerte Beträge einzunehmen.

 

Was ist die optimale Strategie?

Bei der Online-Marketing Strategie geht es darum, dass man einen optimalem Mix aus den Möglichkeiten zusammenstellt, den das Internet bietet, um für relativ geringe Kosten ein optimales Resultat zu erhalten.

„Die“ optimale Strategie hierfür gibt es nicht, sondern es geht mir in erster Linie darum, dass man sich der Möglichkeiten überhaupt bewusst wird. Anschließend kann man sich die passenden Instrumente zusammenstellen. Gelegentlich wird man wohl auch mit der Versuch-und-Irrtum-Methode arbeiten müssen, da man leider immer nur hinterher klüger ist im Leben.

 

Die Ziele festlegen

Als erstes muss man entscheiden, was man mit seinen Aktivitäten genau erreichen möchte. Das könnten zum Beispiel diese Ziele sein:

  1. Bekanntheit
  2. Neukundengewinnung
  3. Bestandskundenoptimierung

Anschließend wird geprüft, welche Möglichkeiten das Internet bietet, um diese Ziele zu erreichen.

 

Online-Marketing Mix

Früher wäre das gar keine Diskussion gewesen, aber heutzutage stellt sich die Frage, ob man eine Webseite betreibt und wie man sie gestaltet. Es kann gut sein, dass man diesen Weg ignoriert und gleich auf eine Facebook-Seite setzt. Bei einigen Kleinunternehmen habe ich das schon erlebt. Denn…

Wer eine Webseite hat, der hat das Problem, dass seine Inhalte nicht sofort gut auffindbar sind. Es kann sein, dass erst mit Hife von Suchmaschinenoptimerung eine ausreichende Zahl von Besuchern erreicht werden kann. SEO ist aber eine teuere Angelegenheit, wenn man es nicht selber kann.

AdWords-Kamapagnen von Google können hier Abhife schaffen, allerdings fällt man dort sofort zurück, sobald das Werbebudget verbraucht ist.

Newslettermarketing ist auch eine Option, aber dafür braucht man zunächst Adressen. Wer neu im Geschäft ist, der hat meist keinen Bestand und muss zunächst Content erstellen, um dann genügend Interessenten zu finden, die den Newsletter abonnieren.

Online-PR ist auch eine Möglichkeit, aber meist etwas teuer. Wer in Internetzeitungen platziert werden möchte, der muss einen entsprechenden Geldbetrag auf den Tisch legen.

Social-Media Kanäle wie Pinterest, Facebook, Twitter und YouTube können ein relativ kostengünstiger Weg sein. Bezahlte Posts bei Facebook zum haben zum Beispiel sehr viel Umsatz von Google abgezogen, weil sie scheinbar erfolgreicher sind. Dementsprechend könnten sie auch bald sehr viel teurer werden. Bzw. nicht jedes Angebot eignet sich für Facebook. Langweilige Themen wie Trockenreinigung oder Kanasanierung locken dort bestimmt niemanden an.

Es besteht auch die Möglichkeit ein eigenen Affilliate-Programmes zu erstellen oder einen Anbieter damit zu beauftragen. Dann bekommen andere Leute Geld dafür, dass sie die eigenen Produkte verkaufen. Aber auch dieser Weg ist nicht für jedes Geschäft geeignet.

 

Fazit

Ihr müsst entscheiden, was ihr mit eurem Online-Marketing erreichen wollt.

Wenn das geklärt ist, dann solltet ihr die richtigen Instrumente auswählen, mit denen ihr diese Ziele erreichen könnt.

 

 

Autor: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.