Die 5 besten Wege zum Selfmade-Millionär – ein Blick in die Statistik

Nein, das ist jetzt nicht so ein Artikel, wo jemand der nicht reich ist den Leuten erklärt wie man reich wird. Es ist nur ein Blick in eine interessante Statistik – danach können Sie Ihre eigenen Schlüsse zum Thema „reich werden“ ziehen. Brian Tracy zitiert in seinem Blog Zahlen, die Ihnen aufzeigen werden, dass es 5 Wege gibt zum Reichtum. Manche davon stehen allen offen, manche jedoch nicht. Zudem erfahren Sie wie groß die Chancen sind, wenn Sie sich eine der Möglichkeiten auswählen.

 

Weg 1: Unternehmer und Selbständige
Ganze 74% der Selfmade-Millionäre in den USA werden reich, weil sie ein Unternehmen gründen. Ist auch logisch, denn als Angestellter ist Ihr Gehalt immer begrenzt, egal wie gut Ihre Leistungen sind. Als geschickter Unternehmer ist die Grenze nach oben offen.

Was lernen wir daraus? Ohne eine eigene Unternehmung sind Ihre Chancen mit Ihren Aktivitäten jemals Millionär zu werden bereits sehr gering.

Das Gute ist, dieser Weg steht jedem offen. Jeder kann ein Unternehmen gründen und sein Glück versuchen. Verwechseln Sie aber die 74% nicht mit der Wahrscheinlichkeit reich zu werden. Nicht 74% der Unternehmer werden reich. Es ist nur so: von den Leuten, die Millionär werden, haben es ¾ als Unternehmer geschafft.

Weg 2: Manager und Führungskräfte
10% der Millionäre werden es, weil sie den Aufstieg zum Top-Management in ihren Firmen schaffen. Diese Gruppe unterteilt sich in 2 Kategorien. Zum einen gibt es die Führungskräfte, die in großen Konzernen arbeiten. Nur bei diesen ist es möglich in Gehaltsklassen vorzudringen, die im Millionenbereich liegen. Diese Leute arbeiten sich meist über lange Jahre auf der Karriereleiter nach oben.
Dann gibt es noch die Leute, die bei kleinen Startups anfangen und reich werden, weil die Firma rasant expandiert. Viele einfache Angestellte sind reich geworden, weil sie bei Firmen wie Facebook, Apple und Microsoft am Anfang mit Belegschaftsaktien bezahlt wurden.

Was lernen wir daraus? Entweder man macht Karriere im klassischen Sinn, oder man sucht sich als Arbeitgeber ein Startup und hofft, dass es der nächste, große Kracher an der Börse wird.

Hier ist das Problem, dass es nur den allerwenigsten Leuten gelingt eine Karriere hinzulegen, bei der sie in den Millionenbereich vordringen. Ohne eine überdurchschnittliche Intelligenz und hoher Sozialkompetenz wird hier für die meisten Menschen nichts zu machen sein.

Das andere Problem ist, dass solche Erfolgsgeschichten wie bei Facebook und Amazon bei den meisten Startups und IT-Firmen niemals passieren werden. Oft vergeudet man einfach nur seine Zeit bei einer kleinen Klitsche.

 

Weg 3: Die „creme-de-la-creme“ der Hochqualifizierten
10% der Reichen sind reich, weil sie zu den Besten in ihrem Fachgebiet zählen. Ein Top-Anwalt oder Spitzen-Arzt, der verdient auch gerne mal das 5-10 fache von dem, was der Durchschnitt im gleichen Berufszweig erzielt. Auch hier findet sich das Pareto-Prinzip wieder: 20% der Anwälte, verdienen 80% des Geldes unter allen Anwälten.

Was lernen wir daraus? Eine gute Ausbildung und Top-Leistungen auf seinem Fachgebiet sind ein guter Weg um reich zu werden.

Auch hier besteht aber das Problem, dass der Bereich der Hochqualifikation eine überdurchschnittliche Intelligenz erfordert. Daher bleibt auch dieser Weg ca. 90% der Gesellschaft verwehrt.

Weg 4: Top-Verkäufer
5% der Selfmade-Millionäre kommen aus dem Bereich Verkauf. Vertrieb ist so ein wenig wie die Fremdenlegion: niemand interessiert sich dafür wer du bist oder was du in der Schule gelernt hast. Alles was zählt, das sind die Umsatzzahlen. In manchen Segmenten, wo die Produkte hohe Margen haben, da lassen sich sehr gute Provisionen verdienen. Daher wundert es nicht weiter, dass manche ein Vermögen machen.

Was lernen wir daraus? Es schadet nicht ein paar Verkäuferschulungen mitzumachen und sich nach Möglichkeiten umzusehen, wo man zumindest nebenberuflich etwas Geld verdient, indem man etwas verkauft.

Das Gute an diesem Weg ist, dass der Verkauf wirklich jedem offen steht. Was interessiert es denn die Firma ob der Mitarbeiter nur ein Quali hat und kein Diplom? So lange er mit den Kunden gut umgehen kann und sie dazu bringt die Produkte zu kaufen ist doch alles gut.

Dieser Weg ist sehr empfehlenswert für alle, die kein eigenes Kapital besitzen, um sich ein Unternehmen aufzubauen. Als Verkäufer muss man die Waren nicht unbedingt besitzen, sondern arbeitet meist auf Provisionsbasis.

Weg 5: Der Rest
Die restlichen 1% der Millionäre haben Ihre Erfolge auf allen anderen möglichen Gebieten erzielt: Sie haben zum Beispiel im Lotto gewonnen, ein Buch geschrieben oder einen Song, der zum Hit geworden ist usw. Diese Leute machen nur den allergeringsten Teil unter den Reichen aus.

Was lernen wir daraus? Wer es als Gangster-Rapper nach ganz oben schaffen möchte – in einem Land, in dem es gar keine Gettos gibt, der muss sich wirklich ins Zeug legen. Und wie Ihre Chancen stehen einen Bestseller zu schreiben und damit reich zu werden, das können Sie sich auch an einem Finger ausrechnen.

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http://youtu.be/KMnVcT8xp-4

Video-Tipp: “Dier erste Million machen – Erfolgsgeschichten”

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Author: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.