Geld verdienen im Internet – neue Serie auf Youtube

Viele Glücksritter träumen von der Selbständigkeit im Netz und von dauerhaftem, passiven Einkommen durch Webverdienste. Das ist illusorisch, denn das Internet ist so schnelllebig, dass die meisten Projekte nur für begrenzte Zeit Geld abwerfen. Ich zeige Ihnen in meiner Videoserie eine alternative Möglichkeit, um das Internet gewinnbringend einzusetzen.

Google Anzeigen:

TEIL1 – Wie man Projekte mit Traffic erstellt

Auf den meisten Seiten zum Thema „Geld im Web“ lese ich immer wieder: „Such dir eine Nische und schlachte sie aus.“ Das halte ich nicht für richtig. Es spricht nichts gegen Nischen aber es gibt auch die Möglichkeit mit der „Massenstrategie“ Erfolg zu haben. Bei Bloggerei.de habe ich mir die meistbesuchten Blogs unter den dort registrierten Seiten angesehen:

Amazon Anzeigen:

Ganz oben stehen Schnäppchenportale, wo man über alle möglichen Gutschein- und Rabattaktionen informiert wird. Dazu kommt z.B. Tipps-Tricks-Kniffe.de – wo wild über den Haufen Tipps zu allen möglichen Problemen gegeben werden. Dennoch funktionieren diese Seiten und das sogar sehr erfolgreich!

Man könnte jetzt natürlich einwenden, dass ein Schnäppchenportal eine Nische ist, die sich an die Zielgruppe der Sparfüchse wendet – kann man so oder so sehen. Wenn ich jedoch nach einem Rabatt für eine Kamera XY suche, dann suche ich in Google nach Suchbegriffen und lande dann auf der Rabattseite. Dort sehe ich mir einen einzigen Artikel an und komme vermutlich nie wieder. Für mich sind solche Seiten daher eindeutig suchbegriff-orientierte Projekte und keine Nischen.

Wichtigstes Kriterium für die Erstellung eines Projektes ist immer:

NÜTZLICHKEIT

Ihre Informationen müssen so wertvoll sein, dass die Leute einen Grund haben zu Ihnen zu kommen. Mehr dazu im Video.

TEIL2 – Wie man Seiten und Blogs monetarisiert

Viele Leute setzen allein darauf über das Internet ihr Geld zu machen. Allerdings bedenken Sie nicht, dass selbst die Top-Seiten in dem Bereich nicht gigantisch viel Geld machen. Und die Beträge die sie verdienen, für diese haben sie Jahre gebraucht.

Geld nur durch das Web ist kaum lukrativ

Bei gut laufenden Blogs habe ich zudem die Erkenntnis gewonnen, dass die Einkünfte nicht passiv sind, sondern hart erarbeitet wurden. Viele verdingen sich mit selbst erstellten Ebooks oder bezahlten Artikeln (Everlinks, Rankseller usw.). All das erfordert jedoch permanenten Arbeitsaufwand und ist kein Passiveinkommen. Was noch viel schlimmer ist: viele Blogs werden dadurch  immer mehr zu Werbeträgern für Agenturen, die sie mit bezahlten Artikeln versorgen. Da kommen dann zum Teil halbherzige Empfehlungen und schlecht getarnte Werbeartikel für irgendwelche Schrottprodukte dabei heraus, wo man sich fragt, wozu die eigentlich gut sein sollen.

Stärken Sie Ihre primäre Einnahmequelle

Meine Strategie ist da anders. Ich sage, das Web sollte als zusätzlicher Verstärker für eine andere Einnahmequelle dienen und eher ein Zusatzverdienst sein.

Bei mir ist es so: ich bin Speed-Reading-Trainer. Hätte ich, wie meist üblich, nur eine einfach Trainer-Webseite, auf der ich meine Telefonnummer und meine Kontaktdaten hinterlege, dann würde kein Mensch kommen. Ich müsste eher noch viel Geld für Werbung bezahlen, damit jemand auf meine Seite geleitet wird.

Stattdessen habe ich meine Seiten mit viel kostenlosem Content gefüllt und ich betreibe darüber hinaus einen Blog. So kommen viele Besucher von ganz alleine zu mir. Einige von ihnen werden auf meine Kurse aufmerksam und buchen mich. Durch einen einzigen Kunden aus dieser Quelle verdiene ich somit mehr, als die meisten dieser „Netzselbständigen“ im halben Jahr. Ach ja, und weil meine Seiten monetarisiert sind, bekomme ich noch nebenbei ein paar Euros aus dem Web zusätzlich dazu. In Summe arbeite ich also weniger und bekomme mehr Geld.

Das erzähle ich Ihnen nicht aus Gründen der Selbstbeweihräucherung, sondern weil eigene Erfahrung authentischer ist als Hörensagen. Diese Erfahrungen habe ich mir mühsam über Jahre erarbeitet und gebe Sie nun an Sie weiter.

Mein Vorschlag ist daher: Fahren Sie irgendwie zweigleisig. Verdienen Sie in der realen Welt Geld und boosten Sie den Umsatz mit Hilfe eines monetarisierten Webprojektes, welches Ihre Bekanntheit erhöht. So verdienen Sie viel mehr Geld und müssen relativ gesehen deutlich weniger arbeiten, als wenn Sie nur von Webeinnahmen leben wollten.

Autor: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.

7 Gedanken zu „Geld verdienen im Internet – neue Serie auf Youtube“

  1. Pingback: Geld verdienen im Internet – neue Videoserie | Memory-Palace
  2. Sehr hilfreicher Artikel, kann ich nur weiter empfehlen.
    Ich werde mir die Seite gleich mal abspeichern und weiterhin nutzen.

    Danke und weiter so..

    Mfg Maik

  3. Danke für den informativen und verständlichen Artikel. Der Grund für den Mißerfolg der meisten „Online-Unternehmer“ ist schlicht und einfach die mangelnde Ausdauer. Schon sinkt die Motivation und der Traum ist Vergangenheit.
    Ich halte Ihren Vorschlag für ideal: Zweigleisig fahren. So kann die Motivation hochgehalten werden, sofern ein Geschäftszweig nicht gut läuft.
    Blogs sind natürlich eine super Quelle für Interessenten & Neukunden. Bei diesem ganzen Blogging-Hype sollte man aber soziale Netzwerke nie außer Acht lassen. Auch hier lässt sich mindestens genauso effektiv Geld verdienen.

    Gruß
    Christian Sommer
    http://facebookeinkommen.de/

    1. Mangelnde Ausdauer ist das eine, oft ist es aber auch mangelnder Sachverstand. Was habe ich nicht schon Seiten gesehen, wo irgendwelche Dummköpfe Tipps geben wie man reich wird, obwohl sie selber nicht reich sind. Außerdem verfügen manche Blogger über keinerlei Wissen, dass irgendeinen Wert für die Leser hätte. Es gibt einfach keinen Grund ihre Webseiten zu besuchen, so dass sie keinen Traffic haben.

      Das mit dem zweigleisig fahren hat sich bei mir zumindest bewährt. Meine Online-Aktivität fördert mein Geschäft in der realen Welt. Sich auf Bloggen zu verlassen ist meiner Meinung nach antiquiert. Die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen wird immer kürzer. Sie lesen immer weniger und wollen lieber alles in ein paar Worten vorgekaut haben.

      Haben Sie vielleicht ein paar Tipps für die Leser hier über Ihr Thema? Oder waren Sie nur scharf auf den Backlink? 🙂

  4. Hallo Peter,

    meine Ansichten sind ähnlich 😉

    Gerne gebe ich Tipps zu meinem Thema. Es dreht sich rund um das Facebook-Marketing. Wer Facebook geschäftlich nutzt und profitabel einsetzen möchte, der sollte eines nie vergessen: Der Verkauf steht nie an erster Stelle! Viel sinnvoller ist: Persönliche Verbindungen herstellen und anderen Usern einen hochwertigen Mehrwert (ein kostenloses Geschenk) bieten, um Interessenten zu gewinnen. Dann kommt die zahlende Kundschaft von ganz alleine 😀

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.