Bilder in der Cloud speichern

Ich gehöre zu einer Art Übergangsgeneration was die Fotografie angeht. In den 80-ern und 90-ern habe ich selber noch analog fotografiert und die Bilder zum Entwickeln gebracht. Sollte in meinem Haus ein Feuer ausbrechen und sie vernichtet werden, dann wären diese Sachen weg. Aber auch die vielen Digitalfotos, die wir heute in Massen ansammeln. Sie müssen auch irgendwo hin, denn auch sie könnten schnell verloren gehen. Wie schafft man also seine Bilder in Sicherheit?

Fotos sicher verwahren

Man macht sich über solche Dinge nicht so viele Gedanken, aber habt ihr schon einmal überlegt, ob eure Bilder in Sicherheit sind? In Zeiten von Handys mit Kamera entstehen Bilder wie am laufenden Band. Ich glaube ich habe mehr Fotos von mir im Jahr 2013, 2014 usw. gemacht als dass ich Bilder über meine gesamte Kindheit habe.

Als unser Sohn vor ein paar Jahren geboren wurde, haben wir jeden Schritt aufgenommen. Unmengen an Datenmaterial ist das mittlerweile. Fragt sich nur, ob wir das jemals alles wieder ansehen, aber das ist eine andere Frage.

Meist machen es die Menschen so, dass sie ihre Bilder von der Kamera auf den PC ziehen oder auf eine externe Festplatte. Doch was, wenn die kaputt gehen oder das Haus abbrennt? Dann ist alles weg. Um das zu verhindern gibt es Alternativen.

Ich habe es zum Beispiel so gemacht, dass ich sämtliche Bilder von meiner Kamera auf einer externen Festplatte gesichert habe. Zudem aber auch auf DVDs. Diese habe ich dreifacher Ausführung gebrannt und bei meinen Eltern und meinem Bruder je ein Exemplar hinterlegt. Wie gut sie darauf aufpassen, das weiß ich jetzt noch nicht. Aber jetzt kann mein Haus getrost abbrennen 😉

Analoge Fotos habe ich mit der Kamera digitalisiert und ebenfalls auf den Datenträgern gesichert.

Zudem drucken wir die besten Sachen in Fotobücher aus und auch da bekommen die Großeltern ebenfalls je eine Version.

Ein Freund von mir hat das gleiche gemacht, nur dass er die Festplatte zu Hause in einem feuerfesten Safe aufbewahrt. Zusammen mit den Fotos sämtlicher, wichtiger Dokumente.

Danach bleibt eigentlich fast nur noch die Cloud für sicheren Schutz: Apple, Dropbox, Google-Drive usw. sind die gängigsten. Die sind ganz sicher nicht schlecht, aber ehrlich gesagt traue ich diesen Firmen einfach nicht über den Weg, weil ich persönlich denke, dass sie der verlängerte Arm der NSA sind. Da ist es mir nicht so recht, wenn die in meinen Bildern herumwühlen.

Aber, es gibt auch Anbieter, wie zum Beispiel die Seite Bilder Upload, die aus Deutschland kommen. Da bekommt ihr kostenlos einen Speicherplatz zugewiesen. Die Bilder sind dann online und überall auf der Welt abrufbar. Zudem bekommt ihr auch Links, um die Bilder mit anderen Usern austauschen zu können. Da fühle ich mich doch etwas wohler, wenn ich weiß, dass sich der Anbieter an Deutsche Gesetze und Datenschutzrichtlinien zu halten hat.

Ich denke es führt langfristig kein Weg daran vorbei, dass wir unsere besten und wichtigsten Bilder sowohl in der Cloud, als auch auf mobilen Datenträgern speichern. Dann sind sie auf jeden Fall gut gesichert.

Author: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.