Die Bedeutung von Content Marketing bei der SEO Suchmaschinenoptimierung

Inhalte zu erstellen für das Internet ist ein Thema. Suchmaschinenoptimierung sollte egentlich ein anderes sein. Denn wir erstellen ja eigentlich keine Webseiten für Suchmaschinen, sondern für interessierte Leser. Dennoch haben sich die Dinge mittlerweile so entwickelt, dass beides Hand in Hand geht. Es gibt kein Content-Marketing ohne Suchmaschinenoptimierung und keine Suchmaschinenoptimierung ohne Content.

Content Marketing und SEO

Beim Content Marketing geht es darum, dass jemand Inhalte im Web erstellt. Dieser Content ist dafür gedacht, dass er für die Zielgruppe, der man als Ersteller etwas verkaufen möchte, einen sinnvollen Mehrwert bietet. Mehrwert bedeutet so in etwa:

      • Entertainment
      • nützliche Infos
      • Ebooks / Präsentationen
      • hilfreiche Tools (Software, Excel usw.)
      • Produktinformationen
      • Wissensvermittlung / Bildung
      • usw.

Sind die Inhalte erstellt, kann man eigentlich darauf warten, dass interessierte Nutzer ihren Weg fast schon automatisch über die Suchmaschinen (Google, Yandex, Baidu, Bing, YouTube) finden werden. Auf diese Weise erzeugt man einen Besucherstrom, in dem bereits von ganz alleine ein reges Interesse am Thema  mitschwimmt. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Besucher einen Kauf oder eine sonstige Aktion auf der Seite / im Shop tätigen werden.

Hier zeigt sich der erste Zusammenhang von Content Marketing und SEO. Um ein erfolgreiches Content Marketing zu betreiben, ist es wichtig, dass die eigenen Inhalte in den Suchmaschinen gut positioniert sind. Denn was bringt es zig Seiten mühevoll zu erstellen, wenn sie von niemandem gefunden werden? Dann erzeugen die Inhalte keine Besucherströme, sondern dümpeln nur in den Tiefen des Web ungenutzt vor sich hin. Das bedeutet:

Ohne SEO – kein Traffic. Ohne Traffic – Kein Content Marketing.

Und ohne Content Marketing bleibt einem Unternehmen kaum etwas anderes übrig, als viel Geld in Werbung zu stecken. Man muss für gute Platzierungen teuer bezahlen. Das verursacht eine dauerhafte Kostenbelastung, deren Effekt sofort abebbt, wenn man die Kampagne beendet.

Content Marketing dagegen ist schon eher als Investition zu sehen. Sind die Inhalte einmal erstellt, können sie theoretisch in den nächsten 10 Jahren Top-Platzierungen einnehmen. Hier muss man als Unternehmer eine strategische Entscheidung fällen, in welche Richtung man gehen möchte. Wobei es natürlich auch möglich ist beide Wege miteinander zu kombinieren.

Das war also die eine Seite der Medaille. Jetzt betrachten wir die andere.

 

SEO und Content Marketing

Wir haben festgestellt, dass es ohne SEO sehr schwer wird ein funktionierendes Content Marketing aufzubauen. Daher muss man als Unternehmer am SEO arbeiten. Das wiederum funktioniert am besten mit … Sie ahnen es schon … Content Marketing 😉

Richtig. Es klingt wie ein Teufelskreis, aber diese negative Assoziation wäre völlig fehl am Platz. Man betrachte es eher wie das Prinzip von Yin und Yang. Das eine kann nicht ohne das andere.

Am besten ist es, wenn Sie sich diesbezüglich in die Perspektive von Nutzer und Suchmaschine versetzen:

      • Der Nutzer erwartet von einem Webauftritt, das er genau das anbietet, was er benötigt.
      • Die Suchmaschine möchte dem Nutzer dabei helfen genau das zu finden, was er sucht.

Jetzt denken Sie mal darüber nach, welchen Vorteil es für einen User bietet, wenn ein Selbständiger eine Seite betreibt, die ungefähr so aufgestellt ist:

“Hallo ich bin Franz Mustermann und bin ein erfahrender Coach für NLP. Bitte buchen Sie jetzt sofort bei mir ein Seminar für 1.000 Euro am Tag.”

Das klingt jetzt etwas banal, aber gerade bei Selbständigen, die als Einzelkämpfer unterwegs sind, finden sich sehr häufig solche Seiten. Es gibt so gut wie keinen Inhalt, sondern einfach nur eine Art Visitenkarte, die über das Internet erreichbar ist. Mit dieser Menge und Form des Contents baut man weder Vertrauen zu irgendwem auf, noch kann man sich damit als Experte auf seinem Gebiet präsentieren. Genau aus diesem Grund werden Suchmaschinen solche Seiten ignorieren. Denn…

      • Woher soll Google wissen, mit welchem Keyword diese Seite in Verbindung steht?
      • Warum sollte Google ausgerechnet dieser Seite den Vorzug vor anderen Seiten zum Thema geben?
      • Kann man mit so wenig Inhalt überhaupt einen Mehrwert bieten?

Die Konsequenz ist, dass kein Traffic erzeugt wird und dass keine Buchungen über das Internet zustande kommen werden.

Wer sein SEO vorantreiben möchte, der sollte damit beginnen, die eigene Webseite um ein Keyword herum zu optimieren. Und das so, dass eine ausreichende Menge an Content zum Thema vorhanden ist. Das würde dafür sorgen, dass die Suchmaschine zumindest grundlegend weiß, worum es auf der Seite geht und dass sich dort jemand die Mühe gemacht sich inhaltlich gründlich mit dem Fachgebiet auseinanderzusetzen. Das ist der erste Schritt, das bringt auf jeden Fall Pluspunkte.

Anschließend müssen eine Reihe von Optimierungen vorgenommen werden, die auf die Interessen der Nutzer abgestimmt sind.

      • Die Ladezeiten müssen gut sein, sonst klicken User schnell wieder weg
      • Die Themen auf der Seite müssen sich mit dem decken, was die Menschen suchen, sonst springen sie sofort ab
      • Hervorragende Inhalte erhalten Verlinkungen von anderen Webseiten und aus den sozialen Medien

Anhand von solchen Metriken analysiert Google anschließend, ob die Inhalte die Qualitätskriterien erfüllen, um in der Trefferliste gut platziert zu sein. Wenn zum Beispiel alle User die Seite schnell wieder verlassen oder immer nur eine Seite ansehen, dann passt der Inhalt vermutlich doch nicht so gut zu deren Interessen. Dann muss er gegebenenfalls überarbeitet werden.

Fest steht also: guter Content hilft Ihrem SEO am aller wirksamsten. Jede gute Unterseite stärkt das Vertrauen von Google in den Webauftritt allgemein. Das sorgt mit der Zeit für immer bessere Platzierungen, mehr Traffic und und damit für mehr Kunden.

Author: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.