Ideales Webdesign für nachhaltiges Kundenwachstum

Webseiten zu erstellen ist eine wahre Kunst. Ich muss zugeben, ich beherrsche sie nicht, daher verwende ich ja auch WordPress-Standardformate und nutze nur ganze einfache Themes. Für mich funktioniert es gut, denn ich habe einfach nur einen Blog bzw. Internetseiten und mein Geschäft ist es Informationen an meine Leser zu vermitteln. Dafür reicht ein einfaches Design, ähnlich zu dem, was Online-Zeitungen verwenden. Für viele andere Geschäftszweige reicht das jedoch nicht aus. Eine gute Webseite kann der Schlüssel zu gigantischen Umsätzen sein, wenn sie optimal gemacht ist. Hier wird leider zu oft Potenzial verschenkt. 

Jede Nische braucht die passende Seite

Jedes Geschäft, jede Nische hat ihre Eigenheiten und braucht ein individuelles Webdesign. Denn die Kunden einer Nische haben ihre ganz besondere Wahrnehmung und diese kann sich von Kunden anderer Branchen gravierend unterscheiden. Um einige Beispiele anzuführen: ein Punkrocker hat bestimmte Vorlieben und wenn er die Seite seiner Lieblingsband aufruft, dann muss die anders aussehen als die einer Hip-Hop Crew. Bei einem Finanzberater geht es um Seriosität und Vertrauenswürdigkeit. Bei einer Werbeagentur muss es den Besucher optisch umhauen, sonst können die Leute offenbar ihren Job nicht. Ein Webshop dagegen hat auch gewisse Ansprüche. In diesem Fall geht es vor allem darum die Präsenz so aufzusetzen, dass der Kunde auf schnellstem Wege zum Produkt und zur Kasse findet.

Daher muss jeder Webauftritt sorgfältig und individuell geplant sein. Nicht nur hinsichtlich der Optik, sondern auch in Sachen Nutzerfreundlichkeit und Conversion-Rate. Wer hier auf “möglichst billig” setzt, der macht sich das Leben nur unnötig schwer. Gut gemachte, verkaufsstarke Webseiten können nämlich eine wahre Goldgrube sein. Auf keinem anderen Weg kann man Kunden so massiv und so günstig akquirieren, wie über die Suche im Internet. Ein gutes Webdesign garantiert somit ein nachhaltiges Kundenwachstum. Denn wenn es einmal erstellt ist, kann es theoretisch über Jahre laufen, fast ohne angetastet zu werden.

Technische Aspekte

Neben diesen optisch erkennbaren Angelegenheiten, kommt noch ein weiterer Faktor hinzu, den man nicht so ohne weiteres bemerkt. Das sind die technischen Angelegenheiten wie Ladegeschwindigkeit und Suchmaschinenoptimierung.

Google hat mittlerweile deutlich kommuniziert, dass die Ladegeschwindigkeit von Webseiten ein Rankingfaktor ist. Vor allem, seitdem die Mobile-First-Regel ausgerufen wurde. Das bedeutet, dass die Seiten in der Suche bevorzugt werden, die auf Mobilgeräten besonders gut und schnell aufrufbar sind. Das ist nur ein Beispiel unter vielen anderen technischen Stolperfallen. 

Ein guter Webdesigner bezieht all diese Faktoren in seine Arbeit mit ein und wird den Auftritt so gestalten, dass er exakt auf die Interessen des Kunden abgestimmt sind.

Optimale Seiten bei relativ geringen Kosten

Auf der anderen Seite spielen auch die Kosten eine wichtige Rolle. Einen komplett neuen Auftritt von A-Z zu entwerfen ist mit viel Aufwand verbunden. Es kostet vor allem viel Geld. Ein Teil davon wäre aber eigentlich unnötig, denn das Grundgerüst von Shops und Seiten ist häufig ähnlich. Der Hauptunterschied besteht in der Optik und nicht in den Funktionalitäten. Daher ist es ideal, wenn man eine Lösung findet, bei der eine Mischung aus Standardsoftware und individuellen Komponenten zum Einsatz kommt. Hierfür eignet sich insbesondere WordPress, das man mit eigenen Plugins so anpassen kann, dass es für den Zweck des Auftraggebers ideal ist. Damit hat man die Vorteile beider Welten vereint. 

Der besondere Vorteil einer solchen Lösung ist, dass der Auftraggeber die Seite nach der Fertigstellung alleine fortführen kann. Man holt sich also keine komplexe Software ins Haus, für die man noch jahrelang regelmäßig zahlen muss, weil sie nur ein Fachmann bedienen kann. Stattdessen erhält man eine leicht zu bedienende Oberfläche, die durch Updates immer auf dem neuesten Stand gehalten wird. So verpasst man keine wichtige, technische Entwicklung. Ein Beispiel hierfür war die Umstellung auf responsive Darstellung der Inhalte. Viele alte Webauftritte waren nicht schön anzusehen auf Mobiltelefonen und Tablets. Dadurch musste man sie häufig komplett neu aufsetzen. Mit WordPress passiert so etwas nicht. 

Ein weiterer Vorteil sind die vielen öffentlich zugänglichen Plugins, die den Usern zur Verfügung stehen. Kaum eine Software ist im Web so gut mit Komponenten erweiterbar. Diese sind zudem meist in YouTube-Videos und auf zahlreichen Internetseiten so gut dokumentiert, dass man für fast jedes technische Problem eine Lösung finden wird. 

Suchmaschinenoptimierung

Ich sage immer, dass einem die schönste Webseite der Welt nichts bringt, wenn sie nicht gefunden wird. Aus diesem Grund möchte ich auch noch darauf hinweisen, dass Webdesigner einen Teil zur Suchmaschinenoptimierung beitragen können. Dazu gehört es, dass die Meta-Beschreibungen richtig gemacht sind und dass Snippets enthalten sind. Zudem sollte die Gestaltung der Inhalte heutzutage auch ein wenig auf die Sprachsteuerung ausgerichtet werden. Viele User suchen im Web Antworten auf ihre Fragen, die sie Siri oder Alexa anvertrauen. Daher sollte die Seite so angepasst werden, dass sie schnell eine Antwort erhalten. 

Aber all diese Dinge ändern sich permanent, so dass ich nicht zu tief in die Materie eindringen will. Ich möchte nur zum Ausdruck bringen, dass die Gestaltung des Webauftritts in professionelle Hände gehört, weil das Thema viel zu wichtig ist, um es mit zweitklassigen Lösungen abzuhandeln.

Author: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.