Cellulite loswerden – wie geht das?

Cellulite ist eine nicht-entzündliche Veränderung des Fettgewebes, die sich überwiegend an den Oberschenkeln und im oberen Gesäßbereich entwickeln kann. Sie führt dazu, dass das Erscheinungsbild der Haut an die Struktur von Orangen erinnert. Aus diesem Grund werden sie im alltäglichen Sprachgebrauch als “Orangenhaut” bezeichnet. Cellulite treten insbesondere bei Frauen auf und sind ihnen meist ein Anlass zur Ärgernis, da sich die Betroffenen weniger attraktiv fühlen. Doch kann man Cellulite loswerden? Wenn ja, wie?

Die Wissenschaft hat zu diesem Thema keine eindeutigen Aussagen aufgestellt. Dennoch gibt es durch Erfahrungswerte eine Reihe von Methoden, bei denen man festgestellt hat, dass sie die Auswirkungen von Cellulite reduzieren. Einige von ihnen möchte ich hier vorstellen:

Die bekannteste Möglichkeit ist die Reduktion des Körperfettanteils. Dies kann zum Beispiel durch Sport, Ernährungsumstellung oder durch schönheitschirurgische Maßnahmen erfolgen. Zum einen kann Fett abgesaugt, zum anderen Lipolyse eingespritzt werden. Lipolyse reduziert dann das Fett im Gewebe.

Daneben gibt es eine Reihe von kosmetischen Behandlungen, die für eine Straffung der Haut sorgen sollen. Dazu gehören meist Bäder mit Meersalzen, Körperwickel, Salben und Cremes.

Viele versuchen es auch mit Lymphdrainagen, Ultraschalltherapie und Vakuum-Unterdruck-Behandlungen.

Das Problem bei einigen dieser Verfahren ist, dass sie nur an der Oberfläche wirken. Cellulite entstehen in den tieferen Hautstrukturen. Dadurch bleiben sie für die meisten Kosmetika gar nicht erreichbar. Und die positiven Effekte der Fettreduktion nach einer Absaugung können sich im Laufe der Zeit wieder reduzieren, weil das Gewebe wieder die ursprüngliche Form annimmt.

Wichtig zu wissen ist daher, dass es nicht DIE eine Behandlung gibt, mit der man Cellulite wieder loswerden kann. Denn sie ist meist genetisch bedingt und betrifft auch schlanke Frauen, die fast gar keinen Fettanteil haben. Als wirksamste Lösung empfiehlt sich eine Art Konzept, welches mehrere Ansätze in sich vereint.

Stress und psychische Belastungen können sich negativ auf das Hautbild auswirken. Hierfür empfiehlt es sich Gegenmaßnahmen zu treffen, die auf Dauer einen besseren Umgang mit Stress ermöglichen: Yoga, Meditation, Autogenes Training und ausreichend Erholung wären eine Option.

Auch wenn es nicht nur an der Menge des Körperfettes liegt, mit Sport und Bewegung kann man an den richtigen Stellen etwas Muskeln aufbauen, so dass von “innen” mehr Druck auf das Gewebe entsteht und dadurch die Haut gestrafft wird.

Wichtig ist auch die richtige Ernährung. Genauso wie Haare und Fingernägel auf das reagieren, was wir zu uns nehmen, so tut es auch die Haut. Eine ausreichende Zufuhr der richtigen Vitamine und Mineralstoffe hat eine Verbesserung des Hautbilds zur Folge.

Cellulite wird man als nicht los, indem mein ein einziges Mal in ein Kosmetikstudio oder zum Arzt geht, sich dann ein Wundermittel verabreichen lässt und ab dann beginnt das sorgenfreie Leben. Es ist eher ein Bündel an gut abgestimmten Maßnahmen, die in ihrem Zusammenwirken den Erfolg bringen werden.

 

Haftungssausschluss

Alle Angaben sind ohne Gewähr. Das ist keine medizinische Beratung. Ich bin kein Arzt, sondern gebe nur meine persönliche Meinung zum Thema Cellulite bekannt.

Author: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.