Bessere Kundenbindung durch optimale Werbegeschenke

Anzeige – Wenn man als Unternehmer ein wenig nachrechnet, dann stellt man schnell fest, dass die Bindung von Bestandskunden meist wesentlich effektiver ist, als die permanente Jagd nach neuen Kunden. Wer einmal gekauft hat und mit der Leistung zufrieden war, den muss man nicht mehr von der Qualität überzeugen. Der ist bereits überzeugt. Diese Hürde hat man für immer übersprungen.

 

Neukunden zu gewinnen ist teuer

Neukunden dagegen benötigen einen deutlichen Mehraufwand. Mit einer intensiven Werbebeschallung muss man zunächst ihre Wahrnehmungsschwelle überschreiten, um überhaupt erst zu ihnen durchzudringen. Das wird zunehmend schwerer, denn die Menschen werden immer resistenter gegen alle Werbeformate. Fernsehwerbung wirkt nicht mehr so gut wie früher. Facebook-Anzeigen waren aktuell das letzte ganz große Ding. Aber mittlerweile ignorieren die Nutzer nahezu automatisch die Werbeblöcke und nehmen sie gar nicht mehr wahr.

Daher verlassen sich die Konzerne oft auf Rabattkämpfe. Man sieht das immer bei Werbung für Internetanschlüsse oder Telefonverträge. Neukunden erhalten großzügige Rabatte, während Altkunden schön die Dummen sind, weil sie die teureren Preise bezahlen. Mir pumpt es da jedes Mal das Blut ins Gehirn. Zum Glück habe ich mittlerweile Prime und Netflix, da werde ich von solcher Fernsehwerbung weitestgehend verschont und muss mich nicht mehr so aufregen.

 

Bestandskunden mit Werbegeschenken binden

Wenn ein Kunde etwas gekauft hat, dann kann dieser Vorgang mit oder auch ohne Emotionen abgelaufen sein. Ich selber kaufe häufig etwas, habe zu den Unternehmen aber keinerlei Bindung und nichts, was ich mit ihnen assoziiere. Gelingt es aber einer Firma ein Image in meinem Kopf zu platzieren, dann ändert das einiges. Ob ich in der Drogerie A oder B mein Waschmittel kaufe, das ist mir egal. Aber wenn Drogerie A mir aus irgendeinem Grund sympathischer ist, weil es zum Beispiel besonders auf die Umwelt achtet, oder weil es seine Mitarbeiter viel besser behandelt, dann dreht sich der Wind. Dann ziehe ich beim Shoppen die Drogerie A der Drogerie B vor, wenn es möglich ist.

Diesen Unterschied können die Unternehmen aber nur betonen, wenn tatsächlich einer vorhanden ist. Das ist aber nicht immer so. Für mich sind zum Beispiel Aldim Norma und Lidl usw. emotional völlig identisch besetzt. Bei den meisten Anbietern spielt es wirklich keine Rolle bei wem man etwas kauft. Daher bleiben oft nur die richtigen Werbegeschenke, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Doch wie setzt man dieses Marketinginstrument richtig ein?

Wichtig ist auf jeden Fall, dass die Werbeartikel dem Kunden einen Mehrwert bieten. Das ist eine Art Mindestkriterium. Stifte, Blöcke, Kalender, USB-Sticks usw. das sind alles Artikel, von denen der Empfänger auf jeden Fall einen Vorteil hat. Insbesondere dann, wenn sie schön anzusehen und hochwertig gestaltet sind. Damit bleibt man den Kunden langfristig im Gedächtnis und gleichzeitig verändert sich deren Wahrnehmung zum Positiven. Dann ist man nicht mehr nur irgendeine anonyme, austauschbare Organisation, sondern man hat in den Augen der Käufer ein Gesicht bekommen. Und das ist so etwas wie der berühmte Fuß in der Tür.

Author: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.