Weicher Gebärmutterhals – was bedeutet das?

Anzeige – Als Vater eines Kindes, habe ich das Thema Schwangerschaft und Geburt hautnah miterlebt. Es ist ein Wunder der Natur, diese ganze Prozedur. Und wenn das Kind da ist, dann geht das Wunder jeden Tag weiter. Allerdings gibt es auch manchmal Dinge, die einem in dieser Phase Sorgen bereiten können. Eines davon ist das Thema: weicher Gebärmutterhals. Daher ein paar Informationen hierzu was es bedeutet und worauf man achten sollte.

Voher muss ich allerdings noch betonen, dass ich kein Arzt bin, sondern dass es sich bei diesem Artikel um subjektiv gesammelte Informationen/Erlebnisse handelt. Das hier ist nicht als medizinische Beratung zu verstehen.

 

Weicher Gebärmutterhals – Bedeutung

Nach dem, was wir an Informationen bekommen hatten, ist ein weicher Gebärmutterhals eines von diesen Signalen die etwas bedeuten könnten, sie müssen aber nicht. Daher kann man auch nicht sagen, dass grundsätzlich eine Gefahr besteht, wenn die Diagnose gestellt wird, aber man sollte es eben auch nicht ignorieren.

Grundsätzlich ist es für die Geburt wichtig, dass der Gebärmutterhals weich wird, denn er bereitet sich auf eine anstehende Geburt vor. Dazu ist es erforderlich, dass er sich ausdehnt und weich wird. Findet die Öffnung zu früh statt, dann könnte – nicht muss, sondern könnte! – es problematisch werden, wenn es sich tatsächlich um ein Zeichen für baldige Geburt handelt. Daher sollte man die Sache vom Arzt beobachten lassen.

Bei Frauen, die bereits ein Kind auf die Welt gebracht haben, ist es eigentlich normal, dass der Gebärmutterhals etwas weiter ist. Daher besteht in dem Fall schon Mal kein Grund zur Sorge.

Möglich ist es auch, dass zum Beispiel eine Entzündung vorliegt. Diese kann der Arzt behandeln und wird entsprechende Maßnahmen einleiten.

Bei anderen kommt es zu harmlosen Kontraktionen, die man jedoch durch körperliche Schonung wieder in den Griff bekommt.

In den Mütter- und Schwangerschaftsforen liest man demenstsprechend die unterschiedlichsten Erfahrungen. Es gibt Frauen, bei denen sich der Muttermund frühzetig geöffnet hatte, dennoch kamen die Kinder per Punktlandung oder sogar verspätet zur Welt.

Während der Ovulation wird der Gebärmutterhals auch bei nicht schwangeren Frauen weicher und wird besser durchblutet. Dadurch macht er sich für die Aufnahme der männlichen Samenzellen bereit – das nur so als Randnotiz.

 

Was tun?

Wie schon erwähnt, ein weicher Gebärmutterhals an sich ist nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass eine Gefahr besteht. Das Gesamtbild ist es, worauf es ankommt. Auf jeden Fall sollte man den eigenen Frauenarzt informieren und diese(r) wird sich der Sache dann annehmen und die erforderlichen Untersuchungen durchführen.

Also eins muss ich sagen. Da kann man über Deutschland schimpfen wie man will. Aber in Sachen Schwangerschaft und Kinderkrankheiten waren wir sehr froh, dass wir hier leben. Die Ärzte passen auf, alle Untersuchungen sind gut durchgetaktet und jegliches Medikament für Kinder ist hier kostenlos.

Klar, man macht sich immer sorgen, denn alles ist neu, der Körper verändert sich und es passieren so viele unbekannte Dinge, die man vorher nicht erlebt hat. Hinter jedem Bauchgrummeln vermutet man schnell etwas böses.

Aber man sollte bedenken, dass die allermeisten Geburten problemlos ablaufen und dass es den Kleinen gut geht.

 

 

 

Autor: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.