IT Sicherheit – Blickschutzfilter für PC und Notebook

Anzeige: In diesem Beitrag zur Verbesserung eurer IT-Sicherheit, bespreche ich das Thema Blickschutzfilter für Computer. Ich erkläre wie sie funktionieren und warum es so wichtig ist sie am eigenen Rechner zu verwenden.

 

Warum sind Blickschutzfilter so wichtig

Wenn ihr irgendwo einen Fernseher aufgehängt seht und dort läuft ein Programm, dann spielt es keine Rolle in welchem Winkel ihr zu diesem Gerät sitzt, ihr könnt aus jeder Lage das Bild sehen und nachvollziehen was dort passiert.

Was im Privatleben OK ist, ist in der Berufswelt nicht unbedingt erwünscht. Viele Selbständige arbeiten zum Beispiel in Coworking Offices. Dort sitzen sie Seite an Seite mit anderen Freelancern, gerne auch Konkurrenten, die unter Umständen mitverfolgen können, woran diese arbeiten.

Selbst in der Arbeit in einer Firma, wo eigentlich alle Kollegen sind, gibt es Abteilungen, in denen erhöhter Wert auf Diskretion gelegt wird – HR oder Controlling zum Beispiel. Da wäre es auf jeden Fall von Vorteil, wenn nicht jeder so ohne Weiteres den eigenen Bildschirm mitlesen kann.

Oder, was auch manchmal wichtig ist: wenn man mit dem Zug oder Flugzeug unterwegs ist und die Zeit nutzt, um Präsentationen vorzubereiten. Auch da ist ein Mehr Privatsphäre unerlässlich. Folien, die mit “Top Secret” beschriftet sind, ziehen die Augen der Neugierigen Leute magisch an.

Genau für diesen Zweck gibt es Blickschutzfilter. Sie werden aus Kunststoff hergestellt und sie sind so beschaffen, dass man sie auf den Monitor von PCs, Notebooks und auf jegliche anderweitigen Arten von Bildschirmen befestigen kann. Meist sehen sie aus wie eine etwas verdunkelte Plastikfolie.

Blickschhutzfilter PC und Notebook
Blickschhutzfilter PC und Notebook

 

Man merkt zunächst auch gar nicht, dass sich irgendwas verändert hat, wenn sie montiert ist. Das Besondere an den Filtern ist ihre Materialstruktur im Mikrobereich. Sie ist so beschaffen, dass sie das Licht wie durch eine Art Tunnel aus dem Monitor zum Betrachter hinleitet. Wenn ihr jetzt so einen Filter installiert, dann seht ihr auf eurem Monitor keine große Veränderung. Wenn ihr aber mal mit dem Stuhl nach links oder rechts rutscht, dann wird die Anzeige sofort unkenntlich und man sieht nur noch eine spiegelnde Oberfläche. Genau das ist der große Trick hinter einem Blickschutzfilter. Nur wer frontal auf den Bildschirm blickt, der kann etwas sehen. Alle anderen sehen nur eins, nämlich schwarz. Mit diesem unscheinbar kleinen Umbau lässt sich sicherheitstechnisch viel bewirken.

Unabhängig vom Aspekt der Sicherheit gibt es noch weitere Vorteile. Der Filter wirkt auch als zweite Schutzschicht für die Oberfläche des Bildschirms und schützt diesen vor Kratzern. Der Filter ist schnell gewechselt, aber ein Kratzer bleibt für immer. Diesen Ärger kann man sich ganz leicht ersparen.

Zudem neigen viele Monitore dazu sehr stark zu spiegeln und zu reflektieren. Bei ungünstig positionierten Lampen und Fenstern im Hintergrund wird die Arbeit zum Albtraum für die Augen. Die meisten Blickschutzfilter sind mit einer Anti-Reflex-Beschichtung versehen und schützen die Augen zusätzlich.

 

Autor: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.