Heuschnupfen auf natürliche Weise bekämpfen

Anzeige – Der Frühling kommt, die Blumen und Bäume erblühen in den wunderbarsten Farben – für viele ein absoluter Albtraum. Denn für sie ist es wieder Heuschnupfenzeit. Wie stark der Pollenflug ist, das sieht man im April und Mai insbesondere auf den Autos, die im Freien geparkt werden. Sie sind komplett überzogen mit einer gelben Schicht. Gleiches gilt für den Balkon. Ich kann ihn im Frühling kaum betreten und mich auf die Möbel setzen, ohne komplett eingefärbt zu werden.

Jetzt muss man sich mal vorstellen, welcher chemischen Bombe damit die Leute ausgesetzt werden, deren Körper diese Pollen als Bedrohung für das Immunsystem betrachtet.

Meist geht man bei Allergien davon aus, dass sie unheilbar sind. Aus diesem Grund gibt es für die meisten nur zwei Wege, um sich dagegen  zu wehren: Vermeidung und Antiallergika. Es stellt sich jedoch die Frage, ob das so sein muss, oder ob man Heuschnupfen mit Naturmedizin auch natürlich bekämpfen kann?

Voraussetzung für eine solche Lösung wäre natürlich die Erkenntnis, dass der Verlauf und die Intensität der Symptome nicht in Stein gemeißelt ist, sondern durch bestimmte Faktoren beeinflussbar ist. Was sagt die Forschung dazu:

Der Forschungszweig der Neuropsychoimmunologie beschäftigt sich genau damit. Einige Studien haben bereits Erkenntnisse darüber gewonnen, dass es den ein oder anderen Faktor gibt, der den Verlauf der Krankheit beeinflusst.

Es kristallisiert sich zum Beispiel heraus, dass es eine Art „Heuschnupfenpersönlichkeitstyp“ gibt. Es gibt zum Beispiel deutlich mehr Erwachsene, die darunter leiden als Kinder. Und innerhalb der Erwachsenen seien die besonders gewissenhaften und die emotional labilen Menschen statistisch gesehen auffällig häufig vertreten.

Das zeigt, dass nicht immer alles nur Schicksal ist und dass es durchaus sinnvoll sein könnte alternative Heuschnupfenbehandlungen auszuprobieren, die sich nicht nur auf die Unterdrückung des Immunsystems fokussieren.

Barbara Wisijan, Heilpraktikerin aus Hannover, zum Beispiel behandelt ihre Patienten mit der NAET-Methodik. Ihre Anwendung zielt darauf ab die Nervenwurzeln, die neben der Wirbelsäule verlaufen, so zu stimulieren, dass die Reaktion des Immunsystems auf Pollen verändert wird.

Nervenbahnen sind schließlich direkt mit dem Gehirn verbunden und durch die Therapie soll erreicht werden, dass Allergene nicht mehr als Feinde klassifiziert werden. Somit soll dann die übertriebene Reaktion des Immunsystems auf die eigentlich ungefährlichen Eindringlinge entfallen.

Darüberhinaus kann man dem Heuschnupfen scheinbar auch mit Hilfe der Ernährung entgegenwirken. Es gibt zahlreiche Nahrungsmittel, deren Inhaltsstoffe sich positiv auswirken sollen bei der Vorbeugung, bzw. bei der Linderung des Verlaufs. Man sagt, dass Brokkoli, Zitrusfrüchte, Brennnessel, grünes Blattgemüse, Petersilie, Thymian und noch einige andere – hilfreich sein könnten.

Allerdings möchte ich hier betonen dass ich kein Arzt bin und das alle Empfehlungen in diese Text keine medizinische Beratung darstellen sollen, sondern lediglich meine subjektive Meinung wiedergeben.

 

 

 

Autor: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.