SEO – selber machen oder den Profi beauftragen

Im heutigen Artikel beschäftige ich mich mit der Frage, ob man in Sachen SEO das Heft selber in die Hand nehmen, oder einen Profi beauftragen sollte. Für beide Varianten gibt es gute Gründe, allerdings haben sie auch ihre Nachteile. Diese beleuchte ich dann etwas genauer.

 

SEO – selber machen oder Profis beauftragen?

Als ich mit meinen Traineraktivitäten angefangen habe, da lag mein Budget für SEO bei genau Null Euro. Als Einzelkämpfer wollte ich nicht viel Geld in eine Sache investieren, von der mir absolut nicht klar war wie viel Umsatz sie einbringen würden. Wer kann das auch schon genau vorher bestimmen? Man setzt eine Seite auf als Trainer, ist irgendwann vielleicht der erste in der Trefferliste und trotzdem bucht niemand einen Kurs. Was dann?

Daher gab es hier nicht viel zu überdenken, sondern ich habe das Heft selbst in die Hand genommen. Ich habe mich jahrelang durch die Blogs von Peer Wandiger und Martin Mißfeldt usw gewühlt. Zahlreiche andere waren auch dabei, aber deren Seiten gibt es mittlerweile gar nicht mehr. Viele Leute landen auf dem Friedhof der SEO-Blogger, denn wie so oft greifen auch bei dem Thema 20% der Blogs 80% des Traffic ab – siehe Pareto-Prinzip.

Lange Zeit habe ich mühevoll Content erstellt, um jeden Backlink gekämpft und schrittweise Erkenntnisse gewonnen darüber was funktioniert und was nicht. So viel Zeit hat natürlich nicht jeder, denn viele Selbständige haben Fixkosten zu decken und brauchen kurzfristig ihren Umsatz. Wo es so schnell gehen soll, da muss natürlich von Anfang an ein professionelles SEO vom Experten her.

Die Augen geöffnet hat mir jedoch erst so richtig eine SEO Challenge, die ich im Jahr 2014 verfolgt habe. Damals hat der Gewinner Simon Schmitt offen zugegeben, dass er sein privates Blognetzwerk dazu benutzt hat, um sich selber Links zu geben. Mit diesen hat er seine Seiten so in der Google-Suche nach vorne gepusht, dass alle anderen keinen Chance hatten. Das ist natürlich sehr beachtlich, denn in der Konkurrenz waren zahlreiche Profis und SEO-Agenturen und auch die hatten das Nachsehen.

Da war es mir eigentlich klar, dass ich viel Zeit vergeudet hatte. Es hieß immer: „Erstelle guten Content, denn der setzt sich in Google durch“. Einen Scheiß! Guter Content hat überhaupt keine Chance gegen hochwertige Backlinks. Ob das immer so bleiben wird ist eine Sache, aber zumindest heute ist es immer noch so. Ich sage nicht, dass man nur noch durch private Blognetzwerke nach oben kommt. Aber eins ist klar, ohne ein gutes Backlinkmanagement geht gar nichts mehr.

Und genau das ist der Punkt, wo ich sage, dass man sich irgendwann an einen SEO-Profi wenden sollte. Wenn man einen Online-Shop betreiben will, oder sonst in hohem Maße darauf angewiesen ist im Web Umsatz zu machen, dann geht es eigentlich nicht mehr ohne. Gute Agenturen haben meist ein Netzwerk an Seiten, von denen sie relevante Backlinks organisieren können. Die Betonung hier liegt auf „relevant“. Es sind also Links, die zum Inhalt des eigenen Contents passen, die für den Algorithmus natürlich aussehen und die dem Besucher einen tatsächlichen Mehrwert bietet. Dann gibt es auch keine Strafen seitens der Suchmaschinen und die Erfolge stellen sich deutlich schneller ein als wenn man sich selber jahrelang abkämpft.

 

Fazit

Wer seine Umsätze oder Auftragseingänge im Wesentlichen im Internet erzielen muss, der sollte unbedingt einen SEO Profi beauftragen.

Für Geschäfte, bei denen die Akquise nicht so sehr über das Internet läuft, dort kann man noch eher auf einen teuren Experten verzichten und sich selber ein wenig damit beschäftigen.

Autor: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.

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