Selbstversuch: Geld sparen bei grippalem Infekt

Braucht man teure Medikamente bei grippalem Infekt? Ich habe den Selbstversuch gewagt und bei meinen letzten 2 Erkrankungen auf so gut wie alles verzichtet, was Löcher in den Geldbeutel reißt. Das Resultat: ich bin kerngesund und es hat so lange gedauert wie immer. Dabei habe ich sehr viel Geld gespart, denn was ich bei anderen Leuten sehe, was sie für homöopathische und „rein pflanzliche“ Mittelchen ausgeben, dann trifft mich echt der Schlag.

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Es gibt da diesen Spruch:

„Eine Erkältung dauert mit Medikamenten eine Woche – ohne dauert sie sieben Tage.“

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Und es scheint tatsächlich zu stimmen. Bei meinen letzten zwei grippalen Infekten habe ich nur folgende Hilfsmittel eingesetzt:

  • Salbeitee vom Billiganbieter
  • Kamillentee vom Billiganbieter
  • Hustenbonbons
  • Salzwasser zum Inhalieren
  • Nasenspray vom Billiganbieter

Ausgaben: so ca. 5-8 Euro

Krankheitsverlauf

Der Verlauf war wie immer: ein-zwei Tage Halskratzen, dann fängt die Nase an dicht zu werden. Zudem kommt der Husten kurz darauf dazu. Nach ca. einer Woche war das Gröbste rum. Die Nase blieb dann noch ein paar Tage etwas belegt. Nach zwei Wochen war ich komplett ohne Beschwerden.

Für mich steht fest:

Bei grippalen Infekten kaufe ich nie wieder irgendwelche teuren Medikamente, sofern nicht gerade eine anderweitige Schwächung der Immunabwehr vorliegt.

Das Geld für solche Zwecke spare ich mir lieber und gebe es für etwas Schönes aus, wenn ich wieder gesund bin.

Ich glaube die Werbung lügt bei diesem Thema wie gedruckt. Erkältungen sind ständig wiederkehrende Krankheiten, die jeden treffen können. Wer da den Leuten einreden kann, er kann ihnen mit gepresster Kuhscheiße oder sonstiger „Naturmedizin“ das Leben erleichtern, der verdient sich natürlich eine goldene Nase.

Dies ist jedoch keine Gesundheitsberatung, sondern nur meine subjektive Erfahrung – Überlegen Sie selber, ob und was wirklich notwendig ist 🙂

 

Autor: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.

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