„FAQ Speed-Reading“ – mit dieser Übung steigern Sie das Textverständnis

Eines der am häufigsten genannten Probleme beim Lesen ist der Mangel an Textverständnis. Die Leute lesen eine Passage und können danach nicht wiedergeben was sie gelesen haben. Durch die Metronomübungen im Speed-Reading-Semimar merken die Kursteilnehmer zwar, dass sie den Text bei den hohen Geschwindigkeiten rein inhaltlich verstehen, aber bei der Wiedergabe hakt es auch da noch gewaltig.

Google Anzeigen:

So verbessern Sie Ihr Textverständnis
Der Grund für dieses Problem ist, dass wir es nicht gewohnt sind auf „Wiedergabe“ zu lesen. Ob langsam oder schnell – die Geschwindigkeit ist hier nicht das entscheidende Kriterium. Es liegt meist daran, dass wir die Kombination zweier Fähigkeiten des Arbeitsgedächtnisses nicht richtig trainiert haben: Lesen-inclusive-Wiedergeben.

Anleitung zur Übung 1
Trainieren Sie mit dieser Übung ihr Textverständnis.

  1. Lesen Sie EIN PAAR ZEILEN in einem Zeitungsartikel und fassen Sie danach mit eigenen Worten zusammen, was Sie gerade gelesen haben.
  2. Lesen Sie immer einen ABSATZ in einem Zeitungsartikel und fassen Sie danach mit eigenen Worten zusammen, was Sie gerade gelesen haben.
  3. Lesen Sie einen GANZEN Zeitungsartikel und fassen Sie danach mit eigenen Worten zusammen, was Sie gerade gelesen haben.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und bei Gewohnheiten müssen wir unser Gehirn konditionieren wie Pawlows Hunde. Machen Sie das so lange, bis das Wiedergeben ein natürlicher Bestandteil Ihrer Lesegewohnheiten wird. Dann werden Sie es nicht mehr als Belastung empfinden und gleichzeitig deutlich mehr verstehen.

Anleitung zur Übung 2

Ein weiterer Punkt ist, dass die meisten Leser nur die gedruckten Worte auf dem Papier sehen. Für das Gehirn ist das schwer verwertbar, denn es verarbeitet Informationen mit Hilfe von Bildern und Emotionen. Wenn Sie beim Lesen das innere Kopfkino einschalten und sich in die im Buch beschriebenen Situationen emotional hineinversetzen, dann steigert das automatisch die Gedächtnisleistung beim Lesen.

Üben Sie das so lange, bis auch diese Gewohnheit automatisch beim Lesen mitläuft. Mit der Zeit erzeugt dann Ihr Gehirn immer schneller die passenden, kraftvollen Bilder und Ihre Aufnahmefähigkeit wird deutlich besser.

Noch Fragen?

Wenn Sie Fragen haben, dann nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion zur Diskussion. Ich freue mich über jeden Beitrag.

Autor: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.