Geld verdienen im Internet – Warum so viele Projekte scheitern

Von uninteressanten Leuten will niemand etwas wissen. Da hilft es auch nicht, wenn der Blog mit Twitter vernetzt ist, man seine Weisheiten parallel auf Facebook und Youtube postet – kein Schwein wird das kümmern. Fakt ist nun mal: die meisten Blogger sind ganz gewöhnliche Menschen. Sie sind weder besonders unterhaltsam, noch haben sie Informationen von hohem Wert zu bieten.

Google Anzeigen:

Was weiß ich, was andere nicht wissen?
Die meisten Blogs, die erzählen wie man Geld im Internet verdient – verdienen kein Geld. Und wenn, dann sind es häufig nur lächerliche Beträge.

Als Blogger sollte man mal tief in sich gehen und sich fragen, was man den Menschen da draußen wirklich zu bieten hat. Und mit „bieten“ meine ich etwas einzigartiges, wertvolles, dass andere nicht haben. In 99% der Fälle lautet die Antwort: NICHTS.

Und wenn da etwas ist, das man den Leuten mitgeben kann, dann ist die Halbwertszeit begrenzt. Stellt man einen tollen Artikel online, kommen kurz darauf die ganzen Parasiten und versuchen ähnliche Artikel zu posten.

Das sind die Gründe, warum so viele Projekte scheitern:

1. Sie haben nichts wirklich Interessantes zu bieten
2. Im Internet lauern die Trittbrettfahrer

Mehr muss man beim bloggen nicht beachten. Mehr muss man nicht wissen, wenn man darüber nachdenkt als Blogger Geld zu verdienen – egal in welcher Nische man sich versteckt.

Spinnt der jetzt eigentlich?
Bevor Sie jetzt denken, dass ich an Größenwahn leide: mir geht es ähnlich. Mir ist klar, dass ich nicht den besten aller Blogs betreibe und damit muss ich leben. Allerdings versuche ich auch nicht krampfhaft im Internet meinen Lebensunterhalt zu bestreiten, und lüge den Leuten vor, dass ich es tue. Ich verwende den Blog aus anderen Gründen:

• Mein Blog ist für mich eine Art Tagebuch. Ich schreibe Artikel, um darin mein derzeitiges Wissen zu bestimmten Themen festzuhalten. Anhand dessen kann ich meinen Lernfortschritt verfolgen.
• Zudem zwingt mich das Schreiben dazu, mich mit den Themen auseinanderzusetzen, die mich ohnehin interessieren. Dadurch lerne ich sehr viel Neues.
• Mein Blog ist eine Art Visitenkarte. Was ich bin und was ich denke, das findet sich in den Artikeln. Wer sich für meine Speed-Reading-Kurse in der realen Welt interessiert, der kann sich hier ein Bild über mich machen. Wem es gefällt, der bucht dann lieber bei mir einen Kurs als bei irgendeinem anonymen Institut.

Ich verdiene also auch gut mit meinem Blog, aber nicht im Internet. Ich verwandle meine Bekanntheit aus dem Web in Einnahmen in der realen Welt.

Wenn ich dann lese, dass manche Blogger 40-50 Stunden im Monat in den Blog stecken, um dann 1000 Euro zu verdienen, kann ich nur lächeln. Mein Tageshonorar ist mehr als dieser Betrag.

Verstehen Sie, wo die Reise hin geht? 🙂

Alternativen
Und das ist auch die Alternative, die ich empfehle um Geld zu machen. Am besten lässt sich der Lebensunterhalt in der realen Welt verdienen. Das Web lässt sich hervorragend dazu nutzen den Bekanntheitsgrad zu steigern und sich von anderen abzugrenzen. Das wiederum wirkt sich positiv auf die Einnahmen in der realen Welt aus. Es ist also die richtige Mischung und die Kombination aus beiden Faktoren, die den Erfolg maximiert. Sehen Sie dazu auch meine Videoserie:

Autor: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.

2 Gedanken zu „Geld verdienen im Internet – Warum so viele Projekte scheitern“

  1. Mit dieser radikalen Ansicht hast du vielleicht dem Einen oder Anderen alle Illusionen geraubt, aber besser illusionslos ein paar Euro zu verdienen als sein ganzes Leben lang vom großen Geld zu träumen und in Wirklichkeit von Hartz IV abhängig zu sein. Das Blog als Marketingsinstrument oder als Lerntagebuch ist eine Anwendung, die oft vergessen wird, die aber ungleich wichtiter ist, als mit ihm das große Geld zu machen.

    1. Hallo Markus,
      danke für deinen Kommentar – du hast in gewisser Weise Recht mit dem was du sagst: Es ist besser was auszuprobieren und nach Verbesserungen Ausschau zu halten als gar nichts zu tun – absolut.
      Mir ging es in dem Artikel nicht darum Leute klein zu halten, sondern darum, dass Leute nicht jahrelang sinnlos ihre Zeit vergeuden. Sie sollen aus den Fehlern der anderen lernen. Und da hilft kein Schönreden, man muss da knallhart und ehrlich zu sich sein und sich fragen:
      Was habe ich zu bieten?
      Was kann ich, was andere nicht können?
      Und wenn die Antwort darauf NICHTS ist, dann hat man ein Problem. Anstatt aber die Flinte ins Korn zu werfen, kann man nun auf einem viel höheren Niveau anfangen, indem man sich zum Beispiel Wissen in einem Sachgebiet beginnt zu erarbeiten. So spart man sich die ersten 3 Jahre, in denen man mühsam versucht Geld zu machen, ohne dafür wirklich was tun zu müssen.

      Ich sage also: Probiert, macht, tut – aber ihr müsst den Leuten was bieten!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.