„Machertypen“ und „Besserwisser“

Warum ist es so, dass der unfreundlichste Kellner nach Feierabend darüber herummault, dass der Kassierer an der Kinokasse so patzig zu ihm gewesen ist?

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Wie kommt es, dass so viele Mitarbeiter ihren Chef für unfähig halten und die ganze Zeit jammern, dass sie „es“ so viel besser könnten als dieser, erreichen aber gar nichts im Leben?

Ganz einfach, es gibt eine Kategorie von Menschen, die sind absolute Rohrkrepierer und Totalversager, die sich aber verhalten wie Klugscheißer und Besserwisser. Jeder von diesen Leuten weiß immer ganz genau, wie der andere seinen Job machen müsste, ihre eigene Performance schaut jedoch meist sehr mau aus.

Ärgerlich für diese Leute ist, dass sie in dem permanenten Glauben leben, dass sie es besser könnten als jemand anders, sie aber nicht zum Zuge kommen, weil sie von der Umwelt gezielt klein gehalten werden. Dadurch bekommen sogar solche Leute in der Arbeit einen „Burnout“, von denen man sich eigentlich fragt, ob sie überhaupt irgendwas arbeiten. Unglück und Frust sind bei dieser Denkweise vorprogrammiert.

Viele meinen sie wären gute Chefs oder Manager wenn man sie lassen würde – dabei ist das ein krasser Irrtum. Das erkennt man daran, dass sie es nicht schaffen ihr Leben zu managen.

Ich kenne Leute, die sitzen still im Büro und verdienen sich mit Aktien eine goldene Nase – ohne dass es jemand bemerkt. Oder sie haben eine Nebentätigkeit, mit der sie sich das Gehalt gut aufbessern. Ein echter Gewinnertyp, der weiß was Eigeninitiative und Selbstverantwortung ist, der findet immer eine Lösung um voranzukommen und jammert nicht rum. Wer in seiner aktuellen Position nicht weiterkommt, der sucht sich eben andere Möglichkeiten seine Talente zu entfalten.

Die Jammerlappen hingegen jammern einfach weiter und versuchen nichts von alledem.

Wie man die eigene Position bestimmt

Wenn jemand der Überzeugung ist, dass er ein verkappter Manager sei aber im Job nicht zum Zuge kommen wird, dann sollte er erstmal versuchen ein eigenes Geschäft aufzubauen um zu sehen, ob es tatsächlich so ist. Wenn man es im Kleinen nicht schafft etwas zu managen, dann wird man auch im Großen nicht viel besser abschneiden.

Wenn jemand meint, er wäre ein guter Chef, dann sollte er einmal seine soziale Rolle im Freundeskreis prüfen:

  • Bin ich der, den alle um Rat fragen?
  • Wenn ich etwas sage, hat das dann mehr Gewicht als das Wort anderer?
  • Komme ich mit den Leuten gut aus, obwohl ich nicht zu allem Ja und Amen sage?
  • Kann ich mein Umfeld motivieren oder bin ich eher einer von denen, die selber immer Zuspruch benötigen, um überhaupt in die Gänge zu kommen?

Fazit

Viele Angestellte sind zu unrecht frustriert, weil sie denken sie würden alles besser machen können als die aktuellen „Machthaber“.

Wer solche Gedanken hat, der sollte seine Fähigkeiten einmal im Kleinen ausprobieren und schauen, ob die Realität sie bestätigt.

Verlierertypen landen dort, wo andere ihnen den Weg vorgeben.

Gewinnertypen bahnen sich ihren eigenen Weg.

Halten Sie sich fern von den Verlierertypen, die ziehen einen nur runter und verbreiten eine hoch ansteckende Unzufriedenheit.

Autor: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.

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