Trainerbörsen im Test 2 – “Dozentenpool24.de”

Die Trainerbörse „Dozententenpool24.de“ brachte bei mir bisher keinen Umsatz, dennoch kann ich Dozenten und Trainern empfehlen sich dort zu registrieren. Hier mein eigener Erfahrungsbericht für diesen Anbieter und die Gründe für mein Urteil:

Kostenlose Registrierung

Mein Tätigkeitsgebiet umfasst „Speed-Reading“ und „Gedächtnistraining“ und mit diesen beiden Angeboten habe ich mich vor ca. 2 Jahren (Stand 06/2012) bei „Dozentenpool24.de“ registriert. Im Gegensatz zu „Trainer.de“ ist hier die Mitgliedschaft kostenlos, daher besteht keine Gefahr auf den Gebühren sitzen zu bleiben. Der Anbieter arbeitet auf Erfolgsbasis und bekommt Anteile an den vermittelten Aufträgen. Das ist fair und für beide Seiten bestehen damit keine Verpflichtungen.

Als „Nischenanbieter“ hat mir die Registrierung bisher keine konkreten Aufträge eingebracht – das als wichtiger Hinweis. Dennoch empfehle ich die Registrierung, denn sie kostet nichts und dadurch haben Sie nur Vorteile und keine Nachteile. Gelegentlich kamen sogar Anfragen, leider haben sie nicht ganz zu meinem Profil gepasst, so dass ich ablehnen musste.

Fazit

Auch wenn die zugesandten Aufträge nicht für mich geeignet waren, zeigt es zumindest, dass es tatsächliche Anfragen in dieser Börse gibt. Und mit einem anderen Kursangebot hätte ich möglicherweise Erfolge bei der Vermittlung gehabt.

Riesige Umsätze wird man mit der Mitgliedschaft vermutlich nicht erwirtschaften, aber da die Registrierung nichts kostet, besteht zumindest die Möglichkeit auf diesem Wege zusätzliche Aufträge zu akquirieren – und das ohne finanzielles Risiko.

Ich sage es mal so: es wäre schade sich nicht zu registrieren.

Autor: Peter Kovacs

Peter Kovacs ist Diplom Betriebswirt (FH) und arbeitet als Controller. Zudem ist er Trainer für Speed-Reading, antike Gedächtniskunst und nonverbale Kommunikation.

5 Gedanken zu „Trainerbörsen im Test 2 – “Dozentenpool24.de”“

  1. Die Idee von dozentenpool24 ist sicherlich gut. Und eine kostenlose Anmeldung ist sicher von Vorteil. Man bedenke jedoch, dass bei den ohnehin oft schlechten Dozentenhonoraren 10 % beim Erstauftrag und 7 % zeitlich unbegrenzt bei Folgeaufträge erhoben werden. Das steht in keinem Verhältnis mehr.
    Zudem ist dieser Verein sehr darauf bedacht, möglichst viel vom Dozenten abzuziehen. Zu den 7 bzw. 10 % gesellen sich noch 19 % Mehrwertsteuer.
    Es wird grundsätzlich zu Gunsten von dozentenpool24 kassiert. Eine kulante Kooperation ist nicht möglich. Sollte daraus eine geschäftliche Kooperation weit über die Dozententätigkeit hinaus mit dem Auftraggeber entstehen, will dozentenpool24 auch davon 7%. Die unfreundliche und barsche Verhaltensweise trägt das irige zu meinem Unmut noch bei. Ich kann nur raten Hände weg von diesem Verein, es kostet nur nerven mit denen zusammen zu arbeiten.

    1. Hallo Herr Schäfer,

      Gut von jemandem zu hören, der auch schon Aufträge aus dieser Quelle angenommen hat. Bei mir ging es nur darum, dass zumindest Aufträge reinkamen aber mit dem tatsächlichen Honorar kannte ich mich noch nicht aus. Bei den Aufträgen, die mir angeboten wurden habe ich aber schon gesehen, dass es nicht gerade viel ist.

      Danke daher für diesen informativen Beitrag.

    2. Sehr geehrter Herr Schäfer,

      danke für Ihren Kommentar und die richtigen Infos bzgl. der Umsatzsteuer. Auf unsere Dienstleistung wird grundsätzlich die normale Umsatzsteuer fällig, welche bei normalen Kursen einfach „durchgereicht“ wird. Bei geförderten Kursen (USt.-befreit) kann sie leider nicht „durchgereicht“ werden. Die effektiven Kosten betragen dann für den Dozenten 11,9% (vermittelter Auftrag) bzw. 8,33% (Folgeauftrag). Dies ist aber vorher bekannt und jeder Freiberufler kalkuliert die mit einem Auftrag verbundenen Kosten ein und entscheidet dann, ob der Auftrag wirtschaftlich ist.

      Ihre Info bzgl. zeitlich unbegrenzter Provision bei Folgeaufträgen ist aber leider falsch. Es gilt eine maximal 24 Monate dauernde Grenze nach der Vermittlung bzw. dem vermittelten Auftrag. Zu den genauen Details verweise ich auf die Konditionen, welche wir auf unserer Website veröffentlichen. Hier ist auch der gesamte Rahmenvertrag nachzulesen: http://www.dozentenpool24.de => für Dozenten => Konditionen. Dies hat Sascha Dinse (Post vom 08.08.2013) anscheinend auch gemacht.

      Im übrigen wollen wir natürlich „möglichst viel kassieren“. In Kombination mit unserem Grundprinzip (dozentenpool24 erhält nur Provision, nachdem der Dozent auch sein Honorar erhalten hat) ist dies aber eine win-win Situation. Nur wenn wir es schaffen, dass Dozenten Geld verdienen, bekommen wir auch unseren Anteil. Dieses Prinzip ist unser Anreiz und es funktioniert: Mit über 11.000 Dozenten und 5.000 Auftraggebern sind wir wohl der größte Auftragsvermittler für Dozenten.

      Bernd Radnitz

  2. hallo, ich spiele auch gerade mit dem gedanken, mich dort anzumelden.
    laut rahmenvertrag kann der kundenschutz auch bei folgeaufträgen insgesamt maximal 24 monate bestehen. wenn man also nur einmal von dozentenpool an den kunden vermittelt wurde und danach nur noch „eigene“ folgeaufträge hat (die man dozentenpool mitteilen muss), bleibt man höchstens für insges. 2 jahre provisionspflichtig.

    grüße,
    sascha

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